Bewertung:

In den Rezensionen zu „The Gray Book“ findet sich eine Mischung aus Wertschätzung für die alternative Perspektive auf den Bürgerkrieg, insbesondere aus der Sicht der Südstaaten, und Kritik an der Druckqualität und den zahlreichen Fehlern. Die Leser hielten es für eine wertvolle Ressource zum Verständnis historischer Zusammenhänge, die den gängigen Erzählungen widersprechen, aber viele äußerten ihre Enttäuschung über die Qualität des Textes und seiner Präsentation.
Vorteile:⬤ Bietet eine einzigartige Perspektive auf den Bürgerkrieg aus der Sicht der Südstaaten.
⬤ Hebt historische Fakten hervor, die in traditionellen Darstellungen oft ausgelassen werden, wie z. B. die Beteiligung des Nordens an der Sklaverei.
⬤ Bietet eine prägnante und überzeugende Darstellung der Argumente zur Verteidigung des Südens.
⬤ Fesselt Leser, die an einer kritischen Analyse der Geschichte des Bürgerkriegs interessiert sind.
⬤ Schlechte Druckqualität mit unscharfem Text und kleinem Format erschwert das Lesen.
⬤ Zahlreiche typografische Fehler, die vom Inhalt ablenken.
⬤ Einige Rezensionen erwähnen, dass es dem Buch an umfassender akademischer Strenge mangelt.
⬤ Die Notwendigkeit eines Korrekturlesens und besserer Nachdrucke war ein häufiger Kritikpunkt der Leser.
(basierend auf 59 Leserbewertungen)
The Gray Book (Hardcover)
Das Gray Book, das 1920 von den Sons of Confederate Veterans (Söhne der konföderierten Veteranen) zusammengestellt wurde, enthält eine Reihe von Einwänden gegen die Darstellung des Südens während des Amerikanischen Bürgerkriegs und danach in der Zeit des Wiederaufbaus.
Dieses Buch bietet eine offene und ehrliche alternative Sichtweise auf die Ursachen und Auswirkungen des amerikanischen Bürgerkriegs, beginnend mit einer Erläuterung der Emanzipationsproklamation. Auch Aspekte dessen, was die Autoren als Propaganda und Unwahrheiten der Unionisten ansehen, werden angesprochen; so sprechen viele Veteranen von einem Gefühl der Scham, sich mit falschen Behauptungen über Misshandlungen von Gefangenen und anderen unmenschlichen Verhaltensweisen auseinandersetzen zu müssen.
Nach Ansicht der Autoren kämpfte der Süden für Unabhängigkeit und Selbstbestimmung und nicht für das Recht, das System der Sklaverei aufrechtzuerhalten. Zur Untermauerung dieser Behauptung weist der Autor darauf hin, wie die Sklaverei von europäischen Kolonisten eingeführt und verankert wurde und wie das schrittweise Verbot der Sklaverei in den Nordstaaten die Praxis in den Südstaaten vorantrieb und verstärkte.