Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende Untersuchung des Konzepts des Blutquantums im Zusammenhang mit der Identität der amerikanischen Ureinwohner und enthält Aufsätze von indianischen Autoren. Es befasst sich mit den Auswirkungen des Blutquantums auf die Identität der Gemeinschaft, die Zugehörigkeit und die Geschichte der indigenen Völker.
Vorteile:⬤ Informativ und gut geschrieben
⬤ bietet tiefgreifende pädagogische Einblicke in das Blutquantum und seinen historischen Kontext
⬤ enthält aussagekräftige Geschichten und Essays von talentierten indianischen Autoren
⬤ regt zum Nachdenken über Identität und Gemeinschaft an
⬤ dient als Aufruf, sich von restriktiven Definitionen der indianischen Identität zu lösen
⬤ von den Lesern sehr empfohlen.
⬤ Einige Leser könnten das Thema als komplex und herausfordernd empfinden
⬤ es gibt Bedenken hinsichtlich der anhaltenden Probleme mit dem Blutquantum und dessen Auswirkungen auf die Identität und Zugehörigkeit der Ureinwohner
⬤ das Buch kann schwierige Fragen zur Immatrikulation und Identität aufwerfen, die einige als unangenehm empfinden könnten.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
The Great Vanishing ACT: Blood Quantum and the Future of Native Nations
Mit dem Indian Reorganization Act von 1934 versuchte die US-Regierung zu definieren, wer „Indianer“ sind.
Zu den Kriterien, die in diesem Gesetz festgelegt wurden, gehörte auch das Blutquantum, das besagte, dass „Indianer“ „alle anderen Personen mit einer Hälfte oder mehr indianischem Blut“ sind. Heute ringen viele Stämme mit dem Erbe der Blutsmenge und der „indianischen“ Identität, während sie an der Verwaltung der Stammesregistrierung und der Sozialdienste arbeiten.
Da die Blutlinien immer mehr verwässert werden, könnten anerkannte Stämme innerhalb weniger Generationen rechtlich verschwinden. Anhand von Essays, persönlichen Geschichten, Fallstudien, Satire und Poesie bringt The Great Vanishing Act Autoren aus der ganzen Welt zusammen, um die biologische und kulturelle Metapher des Blutquantums zu erforschen, die das kritischste Problem darstellt, mit dem indigene Völker im einundzwanzigsten Jahrhundert konfrontiert sind.