Bewertung:

Das Buch „Short History of Army Field Chow“ bietet eine fesselnde Erkundung der Lebensmittelgeschichte der US-Armee, einschließlich der Entwicklung der mobilen Küchen und der Rezepte aus verschiedenen Konflikten. Es verbindet historische Einblicke mit praktischen Rezepten und ist damit sowohl für Liebhaber der Militärgeschichte als auch für Kochanfänger informativ und nützlich.
Vorteile:⬤ Das Buch enthält interessante historische Erzählungen über die Entwicklung der Armeeküchen und der Kochlogistik
⬤ bietet gut illustrierte Kapitel mit alten Fotografien
⬤ liefert einfache und umfangreiche Rezepte, die für die Verpflegung vieler Menschen geeignet sind
⬤ ist stabil gebunden für den langfristigen Gebrauch
⬤ und dient als ausgezeichnete Quelle für das Verständnis der militärischen Essgewohnheiten.
Einige Leser erwarteten mehr Rezepte und waren von der geringen Anzahl enttäuscht; andere merkten an, dass das Buch eher eine Erzählung als ein traditionelles Kochbuch ist, was zu Unzufriedenheit bei denjenigen führt, die ausführliche Kochanleitungen suchen.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
The U.S. Army Cooks' Manual: Rations, Preparation, Recipes, Camp Cooking
Eine Armee marschiert auf ihrem Magen - so lautet ein klassisches Sprichwort. Dieses Buch enthält Auszüge aus zeitgenössischen Handbüchern für Köche der US-Armee, um zu zeigen, wie die US-Armee zu Beginn des 20.
Jahrhunderts ihre Truppen ernährte und versorgte, und um einen Einblick in das tägliche Leben derjenigen zu geben, die die Rationen zubereiteten und konsumierten. Das älteste der enthaltenen Handbücher stammt aus dem Jahr 1896. Zu dieser Zeit war die US-Armee in die letzten Scharmützel der Indianerkriege, den Spanisch-Amerikanischen Krieg und den Philippinisch-Amerikanischen Krieg verwickelt.
Das Handbuch bereitet den Koch auf alle Eventualitäten vor, sei es in der Garnison, im Feldlager oder auf dem Marsch, mit Anleitungen zu allem, vom Schlachten über das Einmachen von Fleisch bis hin zur Organisation der Essensausgabe und der Reinigung der Utensilien (ein Schmortopf mit feinem Sand und Salz). Neben klassischen amerikanischen Gerichten wie Chowder, zahlreichen Hash-Rezepten und Rhode-Island-Pfannkuchen sind auch exotischere Einflüsse wie Krim-Kebobs, türkisches Pillau, "Bombshells" (riesige Fleischbällchen) und Tamales (Chili-Rindfleisch-Eintopf in Maisblattpaketen) zu finden. Im Gegensatz dazu bietet ein Handbuch von 1916 eine detaillierte Betrachtung der Ernährung für Männer und eine der ersten Kalorienzählungen für verschiedene Gerichte.
Es wird beschrieben, wie man ein Feldgericht in einem Schützengraben und in einem Zug zusammenstellt. Zu den ungewöhnlicheren Rezepten gehören "Kopfkäse" (Fleischeintopf aus Abfällen) und eingelegte Schweinefüße. In den Handbüchern, die während des Zweiten Weltkriegs produziert wurden, lernten die Köche, wie man eine Vielzahl von Broten, Kuchen und Torten backt oder wie man Trockenprodukte zubereitet.
Mit einer Einführung, die den historischen Hintergrund erläutert, ist dies eine faszinierende und unterhaltsame Erkundung der amerikanischen Armeeküche des frühen 20. Jahrhunderts mit einer Prise Inspiration für die Verpflegung der eigenen Armee.