Das Haus des gelben Sterns: Die bemerkenswerte Geschichte vom Überleben eines Jungen in einem geschützten Haus in Ungarn

Bewertung:   (4,9 von 5)

Das Haus des gelben Sterns: Die bemerkenswerte Geschichte vom Überleben eines Jungen in einem geschützten Haus in Ungarn (V. Regelbrugge Paul)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Haus mit dem gelben Stern ist ein fesselnder und gut recherchierter historischer Roman, der einen persönlichen und emotionalen Bericht über den Holocaust in Ungarn liefert und sich auf die Erlebnisse eines kleinen Jungen, Robert, und des Retters, Ara Jeretzian, konzentriert. Geschickt werden historische Fakten mit sehr persönlichen Erzählungen verknüpft, so dass sich der Leser sowohl mit den Figuren als auch mit dem breiteren Kontext der Ereignisse identifizieren kann.

Vorteile:

Gut geschrieben und meisterhaft erzählt
informativ und fesselnd
liefert sowohl historische Zusammenhänge als auch persönliche Perspektiven
vermittelt wirkungsvoll die Schrecken des Holocaust und die Unverwüstlichkeit des menschlichen Geistes
geeignet für ein breites Publikum, einschließlich Schüler und Erwachsene
emotional und zum Nachdenken anregend
ermutigt die Leser, sich zu erinnern und andere über den Holocaust aufzuklären.

Nachteile:

Einige Leser könnten die Thematik als erschütternd empfinden
die emotionale Tiefe des Buches könnte nicht alle Leser ansprechen
aufgrund der Konzentration auf persönliche Erzählungen werden nicht alle historischen Details ausführlich behandelt.

(basierend auf 6 Leserbewertungen)

Originaltitel:

The Yellow Star House: The Remarkable Story of One Boy's Survival in a Protected House in Hungary

Inhalt des Buches:

Zwischen dem 15. Mai und dem 9.

Juli 1944 wurden über 440.000 ungarische Juden deportiert und die meisten von ihnen in Auschwitz-Birkenau ermordet. Die einzige Ausnahme bildeten die Juden in Budapest. Im Oktober 1944 schmiedete Nazi-Oberstleutnant Adolf Eichmann mit eifriger Unterstützung der ungarischen faschistischen Pfeilkreuzler-Partei Pläne zur Ermordung der Budapester Juden, während die sowjetische Rote Armee rasch vorrückte und Budapest schließlich im Dezember 1944 belagerte.

Dies ist die Geschichte, wie ein jüdischer Junge und 400 andere in einem „Haus mit dem gelben Stern“ Schutz fanden. Das Haus wurde in ein Krankenhaus umgewandelt, das von jüdischen Ärzten betrieben wurde, die jeden kostenlos behandelten - sogar ihre verwundeten Feinde.

Die jüdischen Bewohner wurden auf diese Weise letztlich von einem Mann gerettet, der sich als Pfeilkreuzler ausgab und unzählige Male sein eigenes Leben riskierte, während über 70.000 Juden an der Donau ermordet wurden oder in Ghettos starben. Das Haus des gelben Sterns ist eine Geschichte von Mut, Familie, Hoffnung, Rettung und Glück.

Sie ist unvergesslich.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781483475943
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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