Bewertung:

Die Kritiken zu „My Mother's House“ sind gemischt: Viele loben die einzigartige Erzählweise und die lebendigen Bilder, andere kritisieren die düsteren Themen und die unsympathischen Charaktere. Das Buch wird für seinen Nervenkitzel, seinen tiefgründigen sozialen Kommentar und seine psychologische Intensität gelobt, aber es wird auch für die Darstellung verstörender Inhalte und den Mangel an einer fesselnden Handlung kritisiert.
Vorteile:⬤ Einzigartige Erzählperspektive mit dem Haus als Figur.
⬤ Schöner Schreibstil und lebendige Bilder, die eine starke Stimmung erzeugen.
⬤ Fesselnde Themen wie Trauma, sozialer Kommentar und psychologischer Thriller.
⬤ Fesselnd und zum Nachdenken anregend, so dass manche Leser vor Spannung kaum noch stehen können.
⬤ Äußerst verstörender und düsterer Inhalt, der einige Leser abschrecken könnte.
⬤ Unsympathische Hauptfigur (Lucien), die es manchen schwer macht, sich auf die Geschichte einzulassen.
⬤ Langsames Tempo und übermäßige Exposition, die die Spannung der Handlung beeinträchtigen können.
⬤ Kann für manche Leser als zu düster oder deprimierend empfunden werden.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
My Mother's House
(Eines der besten Bücher des Jahres: Elle, Harper's Bazaar, Vulture)
Unmöglich, mit dem Lesen aufzuhören“ --Vulture
Als Lucien mit seiner Frau Marie-Ange und seinen drei Kindern aus Haiti in den South Ozone Park von New York City flieht, hofft er auf eine Neuerfindung, Wohlstand und Komfort. Er kauft ein heruntergekommenes Haus in einer sich schnell verändernden Gemeinde und beginnt ein neues Leben. Lucien und Marie-Ange nennen ihr Haus La Kay - „das Haus meiner Mutter“ - und es wird zu einem Ort, an dem ihre Miteinwanderer Ruhe, ein gutes Essen und die nötige Rechtshilfe finden können. Aber als emotional schwer geschädigter Mann, der aus einem Land, dessen Übel er kennt, in ein Land auswandert, dessen Übel er nicht kennt, verfällt Lucien bald seinen schlimmsten Gewohnheiten und Impulsen, wobei La Kay die Kulisse für seine Laszivität bildet.
Was er nicht ahnt, ist, dass das Haus zusieht, ein Urteil fällt und beschließt, all den Sünden ein Ende zu setzen, die ihm auferlegt wurden. Doch erst nachdem es sich selbst in Brand gesetzt hat, enthüllt ein ängstliches Geflüster Luciens ultimatives Übel. Ein kompromissloser Blick auf die Erfahrungen von Einwanderern und eine erschütternde Darstellung der Verderbtheit eines Mannes: Das Haus meiner Mutter ist ein elektrisierender, in einer magischen Realität verwurzelter Roman.