Bewertung:

Das Buch erhielt gemischte Kritiken von den Lesern. Viele lobten die fesselnde Geschichte und die starke Entwicklung der Charaktere, während andere den Schreibstil der Autorin kritisierten, insbesondere die Verwendung von phonetischen Dialogen und das Fehlen von Anführungszeichen. Auch die düstere Thematik und das unbefriedigende Ende des Romans sorgten für Kritik.
Vorteile:** Fesselnde Geschichte ** Gut ausgearbeitete Charaktere ** Interessante Prämisse ** Einzigartiger Schreibstil ** Atmosphärisches Setting ** Begabter Autor mit Talent
Nachteile:** Häufige phonetische Aussprache stört den Lesefluss ** Fehlende Anführungszeichen machen Dialoge schwer nachvollziehbar ** Langsames Tempo und mangelnde Entwicklung der Handlung ** Unbefriedigendes Ende mit Cliffhanger ** Stereotype Charaktere, vor allem weibliche ** Einige Rezensenten empfanden es als unrealistisch und herablassend ** Die Ausführung entsprach insgesamt nicht den Erwartungen
(basierend auf 33 Leserbewertungen)
The Houseboat
In diesem "unvergesslichen" psychologischen Thriller, der in einer Kleinstadt im Iowa der 1960er Jahre spielt, kämpft ein Detektiv mit seinen eigenen Dämonen gegen einen mysteriösen Ausgestoßenen, der ein Serienmörder sein könnte oder auch nicht sein könnte.
James Sallis trifft auf Mindhunter in diesem stilvollen und atmosphärischen Noir, einem Gothic-Roman aus der Mitte des Jahrhunderts mit zahlreichen Wendungen und einem fiebrigen Ende.
Der Außenseiter Rigby Sellers lebt im Elend auf einem baufälligen Hausboot, das auf dem Mississippi vertäut ist. Nur mit gestohlenen Schaufensterpuppen und dem Fluss, der ihm Gesellschaft leistet, beginnt Rigby eine Spirale des Bizarren und Bedrohlichen. Als ein Jahr der Dürre einer Jahreszeit der Sturmböen weicht, wird ein Mädchen zitternd am Straßenrand gefunden, das behauptet, ihr Freund sei ermordet worden. Die Einwohner der nahe gelegenen Stadt Oscar richten ihren Verdacht auf Sellers.
Stadtsheriff Amos Fielding weiß, dass dieses Verbrechen mehr ist, als er allein bewältigen kann. Er wendet sich an den regionalen Marshal in Minnesota, und Detective Edward Ness trifft in Oscar ein, um ihm bei den Ermittlungen in dem Mordfall zu helfen und die wachsenden Unruhen zu entschärfen. Ness, der unter seinen eigenen Dämonen leidet, ist entschlossen, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und den Fall zu lösen. Doch schon bald werden weitere Leichen gefunden. Als Ness und Fielding beunruhigende Fakten über Sellers aufdecken und ein großer Sturm den Mississippi überflutet und die Stadt bedroht, gerät Oscar an eine Grenze, die selbst Ness vielleicht nicht mehr verhindern kann.