
The Internet Is for Cats: How Animal Images Shape Our Digital Lives
LOL-Katzen. Grumpy Cat. Hunde-Bewertungen auf Twitter. Instagram-Konten für Haustiere. Es ist allgemein bekannt, dass das Internet für Bilder von süßen Katzen (und Hunden, Ottern und Pandas) da ist. Aber was motiviert die Menschen, diese Bilder zu machen und zu teilen, und wie hängen sie mit anderen sozialen Praktiken im Internet zusammen?
The Internet is for Cats (Das Internet ist für Katzen) untersucht, wie Tierbilder eingesetzt werden, um eine leichtere, spielerischere Stimmung zu schaffen und die Nutzer in Online-Räumen zu vereinen, die sonst leicht zu Streitigkeiten und Streitigkeiten führen können. Die Kommunikationswissenschaftlerin Jessica Maddox ordnet die heutigen Tiervideos, -fotos und -memes in eine längere Geschichte medialer Tierbilder ein und untersucht die Faktoren, die sie einzigartig machen. Sie untersucht die Rolle, die Tiere in der Online-Ökonomie des Niedlichen und der Aufmerksamkeit spielen, sowie die Art und Weise, wie Tiermemes und -videos auf allgemeine Erfahrungen des Lebens im Neoliberalismus reagieren.
Maddox führt eine umfangreiche digitale Ethnographie durch und kombiniert Beobachtungen und Textanalysen mit ausführlichen Interviews mit den Menschen, die Tiermedien erstellen, posten und teilen, darunter TikTok-Influencer, die ihre Haustiere berühmt machen wollen, Aktivisten, die über den Schutz von Wildtieren twittern, und Redditors, die jedes niedliche Katzenfoto hochvoten. The Internet is for Cats wird Ihnen ein neues Verständnis für die menschlichen sozialen Praktiken vermitteln, die hinter den Tierbildern stehen, denen Sie online begegnen.