Bewertung:

Das Buch wird als umfassende und geordnete Militärgeschichte zu bedeutenden Ereignissen angesehen, aber es wird für seine schlechte englische Übersetzung und den schwerfälligen, ungeordneten Inhalt kritisiert, der es für den Durchschnittsleser schwierig macht, sich damit zu beschäftigen. Es enthält wertvolle Informationen, vor allem in Bezug auf Schlachtenberichte und den Ablauf von Ereignissen, erfordert jedoch Vorkenntnisse, um es vollständig zu verstehen.
Vorteile:Gut gegliedert, umfassende Informationen, einzigartige Abschnitte über Dekorationen, wertvolle Erkenntnisse im Nachwort, nützlich für Leser mit Vorkenntnissen.
Nachteile:Nicht für den Durchschnittsleser geeignet, schlechte englische Übersetzung, ungeordneter Inhalt, schwere und schwierige Lektüre, keine klare Abfolge der Ereignisse.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Inside Israel's Northern Command: The Yom Kippur War on the Syrian Border
Am 6. Oktober 1973 wurde das israelische Nordkommando vom Kanonendonner und dem Anblick von dichtem, schwarzem Rauch überrascht. Eine syrische Streitmacht von 1.400 Panzern, unterstützt von Artillerie und Luftstreitkräften, hatte von Norden her angegriffen, während das ägyptische Militär im Süden in die Sinai-Halbinsel eindrang. Syrien wollte sich für den verheerenden Verlust der Golanhöhen im Sechstagekrieg von 1967 rächen - ein Konflikt, der nicht nur zu einem Gebietsgewinn für Israel führte, sondern auch den Ruf des Landes als herausragende Militärmacht der Region festigte. Obwohl Israel letztlich siegte, erschütterte der Jom-Kippur-Krieg (oder Ramadankrieg, wie er in den arabischen Ländern genannt wird) die Illusion von Israels Unbesiegbarkeit.
In Syrians at the Border (Syrer an der Grenze) liefern Israels führender Kriegsforscher, Dani Asher, und eine hochkarätige Gruppe von Experten die endgültige Geschichte dieses wichtigen Konflikts. Die Autoren - Generalmajor Yitzhak Hofi, der Oberbefehlshaber des Nordens.
Generalmajor Uri Simchoni, Leiter des Kommandos Operationen.
Brigadegeneral Avraham Bar David, Chef der Artillerie.
Und Oberst Hagai Mann, der Nachrichtenoffizier des Kommandos - sie alle hatten während der Kämpfe Schlüsselpositionen inne. Gemeinsam bieten sie neue Einblicke in die Debatte, die vor dem Krieg zwischen dem israelischen Nordkommando und den Geheimdienstmitarbeitern tobte, die glaubten, dass Syrien den Konflikt nicht anfachen würde.
Diese bahnbrechende Studie untersucht auch die entscheidenden Schlachten, die den Verlauf des Krieges veränderten, sowie die katastrophalen Auswirkungen einer fehlerhaften Nachkriegsbewertung, die sich negativ auf die Karrieren mehrerer hochrangiger Geheimdienstmitarbeiter und den Verlauf der strategischen Verteidigungsplanung in der Folgezeit auswirkte. Die prägnanten Analysen der Autoren tragen wesentlich zu unserem Verständnis dieser unruhigen Region bei.