Bewertung:

The Butler's Son von Lewis Steel ist eine Autobiografie, die den Weg des Autors als Bürgerrechtsanwalt reflektiert und seine Erfahrungen und den Einfluss seiner privilegierten Erziehung hervorhebt. Das Buch behandelt kritische Fragen der Rassenungleichheit und bietet eine persönliche Erzählung, die mit historischen Ereignissen verwoben ist. Die Leserinnen und Leser schätzen die Ehrlichkeit, mit der Steel über das weiße Privileg und die damit verbundene Verantwortung spricht, während einige das Buch dafür kritisieren, dass es sich zu sehr auf die mit dem Privileg verbundene Schuld konzentriert.
Vorteile:⬤ Fesselnde und zutiefst persönliche Erzählung, die persönliche Erfahrungen mit historischem Kontext verbindet.
⬤ Ehrliche Auseinandersetzung mit Ethnie, Privilegien und den Beweggründen des Autors, Bürgerrechtsanwalt zu werden.
⬤ Aufschlussreiche Reflexionen über die Bürgerrechtsbewegung und die rechtlichen Herausforderungen.
⬤ Inspirierend für Leser, insbesondere für junge Erwachsene und angehende Juristen.
⬤ Führt zu wichtigen Gesprächen über weiße Privilegien und Gerechtigkeit.
⬤ Einige Leser empfanden die Fokussierung auf die Schuld weißer Privilegierter als übermäßig ausgeprägt und abschreckend.
⬤ Der Titel könnte die Leser dazu verleiten, einen anderen Fokus auf die Rolle des Butlers in Steel's Leben zu erwarten.
⬤ Einige Kritiker meinen, dem Werk fehle es an einer ausgewogenen Perspektive auf die Komplexität einiger behandelter Rechtsfälle, wie z. B. die Verteidigung von Hurricane Carter.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
The Butler's Child: White Privilege, Race, and a Lawyer's Life in Civil Rights
Die aufschlussreiche Lebensgeschichte eines Bürgerrechtsanwalts, dessen Kindheit, geprägt von seiner Beziehung zum afroamerikanischen Butler der Familie, zu einem Leben im Dienste der sozialen Gerechtigkeit führte
Lewis M. Steel, der als Enkel von Warner Brothers geboren wurde, erbte ein Leben voller Privilegien, Zugang und Möglichkeiten. Er entschied sich für ein zielstrebiges Leben und verbrachte mehr als fünfzig Jahre als Anwalt für Bürgerrechte, der mit seinen Siegen juristische Präzedenzfälle schuf, die noch heute von Bedeutung sind. In The Butler's Child (Das Kind des Butlers) erforscht Steel die wichtige Rolle, die Ethnie in seiner Erziehung gespielt hat, verankert in seiner Beziehung zum afroamerikanischen Butler der Familie, und warum dieser Anwalt sein Leben dem Kampf für Rassengerechtigkeit gewidmet hat.
Diese aufschlussreiche Lebensgeschichte schildert seine enge Beziehung zu Robert L. Carter, seinem Mentor und außerordentlichen NAACP-General Counsel. Steel war während des Attica-Aufstands dabei, vertrat unschuldige Afroamerikaner in Mordfällen, die auf den Titelseiten erschienen, und spielte eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des Bürgerrechtsgesetzes vom Höhepunkt der Bewegung bis zu den bahnbrechenden Fällen der folgenden Jahrzehnte. The Butler's Child bietet einen Insider-Blick auf einige dieser emotionsgeladenen, hart umkämpften Prozesse und Entscheidungen aus den 1960er Jahren bis in die Gegenwart, und zwar von einem Anwalt, der sich noch immer für Rechte einsetzt, die allen Menschen zustehen sollten.