Bewertung:

Das Buch ist eine unterhaltsame Erinnerung an das Cowboyleben von Frank Maynard, der auch ein früher Cowboydichter war. Es bietet Einblicke in harte Arbeit, Abenteuer und die Cowboy-Kultur des späten 19. Jahrhunderts und leistet gleichzeitig einen Beitrag zum Studium der Cowboy-Dichtung und -Musik.
Vorteile:⬤ Gut aufbereitete Memoiren mit faszinierenden historischen Berichten
⬤ hochwertiger Zustand
⬤ enthält wertvolle Gedichtsammlungen und Einblicke in die Cowboy-Kultur
⬤ fesselnde Erzählung.
Keine spezifischen Nachteile in den Rezensionen erwähnt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Cowboy's Lament: A Life on the Open Range
Im Jahr 1870 verließ der sechzehnjährige Frank Maynard seine Heimat Iowa und kam nach Towanda, Kansas, wo er bald eine Stelle annahm, um eine kleine Viehherde von Missouri nach Colorado zu treiben. So begannen seine Abenteuer als Cowboy in freier Wildbahn, eine zehnjährige Karriere, die mit dem Höhepunkt der großen Ära der Viehtreiber zusammenfiel.
Zu den Höhepunkten von Maynards Zeit auf der Weide gehörten Auseinandersetzungen mit Gesetzlosen und Begegnungen mit berühmten Gesetzeshütern wie Bill Tilghman und Bat und Ed Masterson (er war in Dodge City, als Ed erschossen wurde). Auf einer Fahrt wurde Maynard von wütenden deutschen Siedlern angegriffen und gejagt; auf einer anderen entging er nur knapp dem Tod durch einen Mann namens Slusher, als er Pferde von Kansas nach Texas trieb. Maynards nachhaltigster Beitrag bestand jedoch darin, dass er 1876 eine Version einer alten irischen Ballade hörte und sie zu "The Cowboy's Lament" umarbeitete, dem Standard, den die meisten heute als "The Streets of Laredo" kennen.
Seine Rolle bei der Adaption des Liedes und seine anderen farbenfrohen Erlebnisse auf dem Trail sind durch die kürzliche Entdeckung seiner unveröffentlichten Memoiren ans Licht gekommen. Neben den Grenzerinnerungen von Charlie Siringo und Charles Colchord bietet Maynards persönlicher Bericht einen seltenen und aufschlussreichen Einblick in den wahren Alten Westen.