Bewertung:

William Rowes Buch ist eine gründliche Untersuchung des kosmologischen Arguments für die Existenz Gottes, wobei er sich besonders auf die Version von Samuel Clarke aus dem 18. Jahrhundert konzentriert. Jahrhundert. Rowe, ein Atheist, kritisiert das Argument zwar, hält es aber auch für einen wichtigen Aspekt der natürlichen Theologie. Das Buch ist gut gegliedert und lesbar und bietet eine aufschlussreiche Darstellung der Schlüsselkonzepte, obwohl es für diejenigen, die mit der Materie bereits vertraut sind, ermüdend sein könnte. Die Behandlung wird als systematisch und ausgewogen bezeichnet, obwohl sie in ihrem historischen Umfang etwas begrenzt ist.
Vorteile:⬤ Gut organisiert und elegant geschrieben.
⬤ Aufschlussreiche und originelle Behandlung des kosmologischen Arguments.
⬤ Bietet eine klare Darstellung komplexer Konzepte wie des Prinzips der hinreichenden Vernunft.
⬤ Ausgewogene Kritik, die auf verschiedene Einwände und Gegenargumente eingeht.
⬤ Zugänglich für fortgeschrittene Studenten der Philosophie im Grundstudium.
⬤ Die Konzentration auf eine bestimmte Version des Arguments schränkt den umfassenden historischen Kontext ein.
⬤ Einige Abschnitte können sich wiederholen und für erfahrene Leser mühsam sein.
⬤ Das kurze Vorwort der neuen Ausgabe geht nicht ausreichend auf die Kritikpunkte ein.
⬤ Kann für diejenigen, die keinen Hintergrund in zeitgenössischer analytischer Philosophie haben, eine Herausforderung sein.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
The Cosmological Argument
Dieses Buch bietet eine umfassende, kritische Studie des ältesten und berühmtesten Arguments für die Existenz Gottes: das kosmologische Argument. Professor Rowe untersucht und interpretiert die historisch bedeutsamen Versionen des Arguments von Aquin bis Samuel Clarke und geht auf die wichtigsten Einwände ein, die gegen das Argument vorgebracht wurden.
Der Autor beginnt mit Analysen des kosmologischen Arguments, wie es von Aquin und Duns Scotus im dreizehnten Jahrhundert formuliert wurde, und versucht, die philosophischen Konzepte und Thesen, die für die Argumentation in den Hauptversionen des kosmologischen Arguments wesentlich sind, aufzudecken, zu erläutern und kritisch zu untersuchen. Das Hauptaugenmerk des Buches liegt auf der Form, die das Argument im 18. Jahrhundert annimmt, vor allem in den Schriften von Samuel Clarke. Der Autor schließt mit einer Diskussion darüber, inwieweit das Kosmologische Argument eine Rechtfertigung für den Glauben an Gott liefern kann.
In einem neuen Vorwort informiert der Autor über seine eigenen Überlegungen sowie über die anderer, die sich mit diesem Thema auseinandergesetzt haben.