
The Land and the Days: A Memoir of Family, Friendship, and Grief
In "Cotton County", dem ersten der beiden Memoiren aus der Reihe "Das Land und die Tage", beschreibt der gefeierte Autor Tracy Daugherty die Kräfte, die uns formen: die "Rituale unserer Regionen" und die Familie und Freunde, die unser Leben und unsere Erinnerungen beleben. In einer Mischung aus Reminiszenz, Geschichte und Meditation zeichnet Daugherty seine Kindheit in Texas und Oklahoma nach, wo er zum ersten Mal mit den Realitäten von Politik, Ethnie und Klasse konfrontiert wurde.
Als Kind in den frühen 1960er Jahren lebte Daugherty mit seinen Eltern und seiner Schwester in West Texas. Doch von klein auf, so erzählt der Autor, war er auch in der Kleinstadt Walters in Oklahoma zu Hause, wo seine Großeltern lebten und wo er und seine Familie oft zu Besuch waren. Als Rinder- und Ölstadt nur wenige Meilen nördlich des Red River schien Walters einer anderen Welt anzugehören. Daugherty beschwört die altmodische Atmosphäre im Haus seiner Großeltern herauf, die "Geschmäcker, Gerüche und Texturen: gebratenes Okra, Mottenkugeln, Watte - Radiatoren und alte Schreibmaschinen". Dies seien Dinge, erklärt er, die er nur in Oklahoma erlebt habe.
Die "Unearthly Archives", die zweiten von Daughertys Memoiren, erweitern die realistischen Schilderungen der ersten Erzählung und bieten eine Meditation über die Bedeutung der Trauer. Daugherty demonstriert seine Neugier und sein unermüdliches Streben nach Verständnis und Abschluss, indem er seinen lebenslangen Bestand an literarischen Lektüren sowie die Musik, die er liebt, untersucht, um den wahren Wert eines der Kunst gewidmeten Lebens zu entdecken. Während die erste Erzählung den Familienalltag erkundet und den großen Verlust seiner Eltern vorbereitet, geht es in der zweiten um Fragen des Todes, der Trauer, der Kreativität und der Bedeutung der Erinnerung.
Während er den Verlust seiner Eltern betrauert, rechnet Daugherty mit seiner eigenen Sterblichkeit und sieht sich mit so grundlegenden Fragen konfrontiert wie: Wie entwickelt sich das individuelle Bewusstsein? Was können uns Musik, Kunst und Literatur über die Erfahrungen des Lebens lehren? Und schließlich: Gibt es eine Seele? Das Land und die Tage behandelt diese ewigen Fragen mit ungewohnter Ehrlichkeit und Anmut.