Bewertung:

Das Buch bietet wertvolle Einblicke in das Leben von Sklaven und Sklavenhaltern und spricht insbesondere Leser an, deren Vorfahren mit dieser Geschichte verbunden sind. Einige Leserinnen und Leser schätzen die persönlichen Geschichten und den historischen Kontext, während andere enttäuscht sind über das Fehlen von spezifischem Material, wie z. B. Karten, das sie erwartet hatten.
Vorteile:⬤ Bietet gute Informationen über das Leben während der Sklaverei und die Perspektiven der Sklavenhalter
⬤ bietet eine persönliche Verbindung für Nachkommen
⬤ enthält interessante Berichte aus erster Hand und wird als schnell zu lesen beschrieben.
Bei einigen Ausgaben fehlt die erwartete Karte der Plantagen am Mississippi River, was zu Enttäuschungen führte; die Benutzer mussten nach alternativen Ausgaben suchen, um vollständige Informationen zu finden.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Plantation Life: On the Mississippi
Eines Tages im Jahr 1852 fuhr die Princess, eines der besten Dampfschiffe, die vor hundert Jahren auf dem Mississippi unterwegs waren, um die Kurve am Duncan 1/2s Point, etwa zehn Meilen unterhalb von Baton Rouge, als die Kessel explodierten, was zu einem schrecklichen Verlust an Menschenleben führte. Die Katastrophe ereignete sich vor dem Haus der Conrads, in dem ein Nachkomme, der verstorbene G.
Mather Conrad, aus New Orleans, geboren wurde und als Jugendlicher dort lebte. Lyle Saxon erzählt in seinem Buch Old Louisiana, dass er einen alten Herrn kannte, der sich an den schrecklichen Holocaust erinnerte. Als kleiner Junge wartete dieser alte Herr auf die Rückkehr seiner Mutter und seines Vaters aus New Orleans.
Er sah, wie die Prinzessin um die Kurve kam und dann in Richtung des Ufers abbog.
Als er dies sah, hörte er eine schreckliche Explosion und sah, wie der Dampfer in Flammen aufging. Mr.
F. D. Conrad, Plantagenbesitzer jener Generation, so erzählt Saxon, schickte seine Sklaven in Skiffs hinaus, um die Männer und Frauen zu retten, die im Wasser kämpften.
Viele von ihnen hatten sich durch den Dampf aus den zerbrochenen Kesseln fürchterlich verbrüht. Unter den Eichen auf dem Rasen wurden Laken auf dem Boden ausgebreitet, Mehlfässer aufgebrochen und der Inhalt auf die Laken geschüttet. Als die verbrühten Menschen aus dem Fluss gezogen wurden, zog man sie aus und wälzte sie in dem Mehl, wo sie sich vor Schmerzen krümmten und schrien.
Der kleine Junge ging von einem Leidenden zum anderen und suchte seinen Vater und seine Mutter. Doch sie waren nicht da.
Sie kehrten später mit einem Boot aus New Orleans zurück, aber er vergaß nie die Qualen seiner Suche.