Bewertung:

In den Rezensionen wird das Buch als eine fesselnde Lektüre mit historischer Bedeutung hervorgehoben, insbesondere über das Leben von Christina von Markyate. Während einige Leser das Buch unterhaltsam und faszinierend fanden, gab es Kritik an der Formatierung der Fußnoten. Insgesamt ist das Buch für diejenigen interessant, die sich für mittelalterliche Literatur und das Leben von Heiligen interessieren.
Vorteile:⬤ Interessante und fesselnde Geschichte
⬤ gut recherchierter historischer Kontext
⬤ relevant für Leser, die sich für mittelalterliche Literatur und Hagiographien interessieren
⬤ zeitnahe Lieferung für den Hochschulbedarf.
Die Fußnoten sind im Text nicht nummeriert, was verwirrend sein kann; einige Leser hätten sich genauere Angaben zum Thema gewünscht, wie z. B. den Ort ihrer Bestattung.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
The Life of Christina of Markyate
Ich möchte ledig bleiben, denn ich habe ein Gelübde der Jungfräulichkeit abgelegt.
Dies ist die bemerkenswerte Geschichte der Einsiedlerin Christina aus dem zwölften Jahrhundert, die Priorin von Markyate in der Nähe von St Albans in Hertfordshire wurde. Entschlossen, ihr Leben Gott zu widmen und Jungfrau zu bleiben, weist Christina die sexuellen Annäherungsversuche des Bischofs von Durham zurück. Aus Rache verlobt er sie mit einem jungen Adligen, doch Christina weigert sich standhaft, die Ehe zu vollziehen und widersetzt sich dem grausamen Zwang ihrer Eltern. Von Visionen getrieben, findet sie Zuflucht bei dem Einsiedler Roger und lebt vier Jahre lang verborgen in Markyate, wo sie schreckliche körperliche und seelische Qualen erleidet. Obwohl Christina vom Abt von St. Albans unterstützt wird, erlangt sie nie die Anerkennung, die er für sie vorgesehen hat.
Der anonyme Biograf Christinas hat diesen Bericht mit bemerkenswerter Offenheit geschrieben, und die Lebendigkeit und die fesselnden Details machen ihn sowohl zu einem sozialen als auch zu einem religiösen Dokument. Christinas Prüfungen des Fleisches und des Geistes finden vor dem Hintergrund von Intrigen, Korruption und allzu menschlicher Gier statt.