Bewertung:

Weaving Women's Lives ist eine facettenreiche Erforschung des Lebens dreier Navajo-Frauen durch eine Mischung aus Ethnografie, Geschichte und Biografie. Das Buch schildert ihre Erfahrungen über mehrere Generationen hinweg und beleuchtet dabei die Überschneidungen zwischen persönlichen Erzählungen und historischen Ereignissen. Es hebt die unterschiedlichen Perspektiven der verschiedenen Generationen hervor und verwebt komplexe Themen wie Geschichte, Kultur und Wandel miteinander.
Vorteile:Das Buch bietet eine reichhaltige Mischung aus ethnografischen, historischen und biografischen Einblicken, die dem Leben seiner Protagonisten Tiefe verleihen. Es zeigt wirkungsvoll die Entwicklung der Erfahrungen über die Generationen hinweg und ermöglicht dem Leser, die Komplexität der Navajo-Kultur und -Geschichte zu erfassen. Die Erzählung regt dazu an, die Zeit zu verlangsamen, um die detaillierten Erzählungen zu genießen, und fördert so ein tieferes Verständnis für das Leben und die Perspektiven der Frauen.
Nachteile:Manche Leser könnten die langen, ununterbrochenen Zitate der Protagonisten als frustrierend empfinden, vor allem wenn sie mit der Navajo-Kultur nicht vertraut sind, da die Erklärungen oft in Notizen untergebracht sind. Der Erzählstil ist vielleicht nicht für alle Leser geeignet, da er sich langsam anfühlt und gelegentlich abschweift, was einige Schüler als Herausforderung empfanden. Insgesamt erfordert das Buch möglicherweise eine gewisse Bereitschaft, sich voll und ganz auf den erzählerischen Ansatz einzulassen.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Weaving Women's Lives: Three Generations in a Navajo Family
Louise Lamphere lernte Eva Price 1965 in Sheep Springs, New Mexico, im östlichen Teil des Navajo-Reservats kennen, als Lamphere für ihre Dissertation in Sozialanthropologie an der Harvard University Feldforschung betrieb. In den folgenden vierzig Jahren entwickelte Lamphere eine enge Freundschaft mit Price, die sich auch auf Evas Tochter Carole Cadman und ihre Enkelin Valerie Darwin ausweitete.
Als Price den Wunsch äußerte, ihre Lehren über das Leben der Navajo an ihre Kinder und Enkelkinder weiterzugeben, sah Lamphere die Gelegenheit, ihr eigenes Interesse an einem Buch über die Navajo-Frauen zu verfolgen, das ihre transformativen Erfahrungen im 20. Lamphere arbeitete mit Price, Cadman und Darwin zusammen, um eine Erzählung zu verfassen, die die Stimmen von drei Generationen von Navajo-Frauen hervorhebt und sie in den Kontext der amerikanischen Gesellschaft stellt, anstatt die Navajo als isolierte indigene Kultur zu präsentieren.
Weaving Women's Lives unterstreicht die Lebendigkeit und Stärke der Navajo-Kultur und veranschaulicht den Prozess der Integration neuer Praktiken und Ideen unter Beibehaltung der unverwechselbaren Überzeugungen, Werte und Orientierungen der Navajo. So wie einzelne Fäden zu einem einzigartigen Muster verwoben werden, haben die Navajo-Frauen Elemente der Navajo-Kultur und der angloamerikanischen Kultur zusammengeführt, um einen neuen Entwurf für ihr Leben zu schaffen.