Bewertung:

Das Buch bietet eine tiefgreifende Erforschung der Notfallmedizin durch persönliche Geschichten, ansprechende Texte und Überlegungen zu menschlicher Gebrechlichkeit und Verbundenheit. Es wird für seine wortgewandte Prosa und seine emotionale Tiefe geschätzt, die die Erfahrungen sowohl von medizinischem Fachpersonal als auch von Patienten in verschiedenen Umgebungen, einschließlich unterversorgter Umgebungen, einfängt. Einige Leser finden jedoch Aspekte der Erzählung weniger fesselnd oder zerstreut, und der Fokus auf harte Realitäten mag nicht jedem gefallen.
Vorteile:⬤ Eloquent geschrieben
⬤ aufschlussreich und fesselnd erzählt
⬤ tiefgründige Überlegungen zur Notfallmedizin
⬤ verbindet persönliche und berufliche Erfahrungen
⬤ bietet eine realistische Sicht auf das Leben in Gesundheitssystemen
⬤ regt zu Achtsamkeit und Mitgefühl an
⬤ für ein breites Publikum empfohlen
⬤ eindringlich und nachdenklich.
⬤ Die Erzählung kann sich zerstreut anfühlen oder abrupt abgebrochen werden
⬤ einige fanden den Fokus auf medizinische Themen nicht ausreichend
⬤ der allgemeine Ton kann als deprimierend empfunden werden
⬤ die physische Aufmachung des Buches (Einband, Cover) kann billig wirken
⬤ nicht alle Leser werden den Inhalt als nachvollziehbar oder angenehm empfinden.
(basierend auf 35 Leserbewertungen)
Life on the Ground Floor: Letters from the Edge of Emergency Medicine
Das meisterhaft geschriebene und kunstvoll strukturierte Buch Life on the Ground Floor ist die einzigartige Perspektive eines gefeierten humanitären Arztes auf Krankheit, Gesundheit und das, was es bedeutet, am Leben zu sein. Der Arzt und Aktivist James Maskalyk - Autor des hochgelobten Buches Sechs Monate im Sudan - schöpft aus seinen Erfahrungen bei der Behandlung von Patienten in den Notaufnahmen der Welt.
Von Toronto bis Addis Abeba, von Kambodscha bis Bolivien stellt er fest, dass die Kulturen, die Ressourcen und die medizinischen Herausforderungen der einzelnen Krankenhäuser zwar unterschiedlich sein mögen, dass sie aber durch das Erdgeschoss unauslöschlich miteinander verbunden sind: die Lage ihrer Notaufnahmen. Hier, im Erdgeschoss, erlebt Dr.
Maskalyk die Geschichte der „menschlichen Lebendigkeit“ - unsere Trauer und unser Lachen, unsere Tragödien und Hoffnungen, die Zerbrechlichkeit des Seins und die Unverwüstlichkeit des menschlichen Geistes. Und hier wird er auch in die Geschichte hineingezogen, konfrontiert mit seinen Ängsten und Zweifeln und stellt sich die Frage, was es bedeutet, ein Arzt zu sein.