
The Life and Music of Elizabeth Maconchy
Die erste umfassende biografische Studie über Elizabeth Maconchy (1907-1994).
Die in Großbritannien geborene irische Komponistin (Dame) Elizabeth Maconchy (1907-1994) ist heute vor allem für ihren Zyklus von dreizehn Streichquartetten bekannt, die sie in fünf Jahrzehnten komponierte. Doch ihr Oeuvre reicht von groß angelegten Chorwerken bis hin zu Balletten, Opern und symphonischen Partituren. Nachdem sie am Royal College of Music bei Charles Wood und Ralph Vaughan Williams studiert hatte, wurden viele ihrer Kompositionen auch von Fachkollegen und etablierten Musikern wie Gustav Holst, Donald Francis Tovey und Henry Wood gelobt.
Dieses Buch bietet Zugang zu einer Fülle von Dokumenten, die bisher nicht verfügbar waren, und untersucht Maconchys Leben und Musik unter Berücksichtigung des sozialen und politischen Kontextes der Welt, in der sie lebte. Während der Einfluss von Bartók gut dokumentiert ist, zeigt dieses Buch den ebenso starken Einfluss von Vaughan Williams auf Maconchys musikalisches Idiom. Dieses Buch behandelt auch Maconchys Ausflug in die Verwaltung und ihr Eintreten für junge Komponisten durch ihre Arbeit als erste Frau, die 1959 zur Vorsitzenden der Composers' Guild of Great Britain gewählt wurde, und als Präsidentin der Society for the Promotion of New Music nach dem Tod von Benjamin Britten im Jahr 1976. Das Buch ist Pflichtlektüre für alle, die sich für das Leben von Komponistinnen, die britische Musik des zwanzigsten Jahrhunderts und die musikalische Moderne interessieren.