Bewertung:

Das Buch „The Life and Times of the Inventor John Crosfield“ bietet eine detaillierte und fesselnde Erkundung des Lebens eines Pioniers des modernen Farbdrucks. Es verbindet persönliche Briefe mit einer gut ausgearbeiteten Erzählung über Crosfields Erfindungen und den historischen Kontext seiner Zeit, was es sowohl informativ als auch inspirierend macht.
Vorteile:⬤ Faszinierendes und vielschichtiges Porträt von John Crosfield.
⬤ Kommt durch Briefe von Crosfield persönlich zu Wort.
⬤ Gut geschriebene und fließende Erzählung.
⬤ Bietet detaillierte Einblicke sowohl in Crosfields Erfindungen als auch in die historischen Ereignisse, die er erlebte.
⬤ Inspiriert die Leser mit Crosfields positiver Einstellung und Ehrgeiz.
⬤ Enthält interessante Anekdoten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg.
⬤ Einige Leser könnten Crosfields impulsive Art als Nachteil empfinden.
⬤ Die persönlichen Einblicke mögen nicht jeden ansprechen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Life and Times of the Inventor John Crosfield
John Crosfield (1915-2012) CBE DSc MA.
Dies ist die Geschichte des langen Lebens eines Erfinders, Künstlers, Unternehmers und Familienhistorikers, der in eine prominente Quäkerfamilie hineingeboren wurde, wie er es selbst erlebt hat. Seine Korrespondenz beginnt im Alter von neun Jahren, als er auf ein Internat geschickt wird, wo er schikaniert wird, unterernährt ist, schlecht untergebracht und häufig krank ist. Aber er lernt Geige spielen, malt bei einem inspirierenden Kunstmeister in Öl und interessiert sich schon früh für Technik.
Er beschreibt seine Zeit in Cambridge, München im Dritten Reich und den Zweiten Weltkrieg, als er neue Minen für die Admiralität in Portsmouth entwickelt. Wir sehen, wie er auf seinem Londoner Dachboden elektronische Anwendungen entwickelt, die den Farbdruck revolutionieren, und wie er ein Unternehmen aufbaut, um sie herzustellen und an Druckereien in aller Welt zu verkaufen. Vierzig Jahre vor seiner Zeit ist er der erste Künstler, der sich von Bildern aus der Natur inspirieren lässt, die unter einem Elektronenmikroskop vergrößert wurden. Er nannte sie "Micropaintings".
Sein Sohn Richard verknüpft sein Leben mit zeitgenössischen Ereignissen, angefangen damit, dass Johns Vater 1915 Zeuge eines Zeppelinangriffs über Hampstead wurde und sein Onkel Bertie vom Abschuss zweier Zeppeline über England berichtete.