Bewertung:

Das Leben unter den Terranauten“ von Caitlin Horrocks ist eine lobenswerte Sammlung von Kurzgeschichten, die die Fähigkeit der Autorin unter Beweis stellt, vielfältige Geschichten mit komplexen Charakteren zu erschaffen. Die Leserinnen und Leser schätzen die eindringliche und surreale Qualität ihres Schreibens, auch wenn einige von ihnen den Überblick verlieren. Insgesamt zeichnet sich die Sammlung durch ihre emotionale Tiefe, die Variation der Erzähltechniken und ein fesselndes Leseerlebnis aus.
Vorteile:⬤ Beherrschung mehrerer Stile
⬤ fesselnde und eindringliche Prosa
⬤ komplexe Charaktere
⬤ Variation in den Erzählungen
⬤ für die Einwohner Michigans nachvollziehbar
⬤ als unterhaltsam und ein Muss beschrieben
⬤ tiefgründige Erzählungen, die emotional mitschwingen.
Einigen Lesern fiel es schwer, sich auf das Buch zu konzentrieren; die Themen der Verzweiflung mögen nicht jeden ansprechen.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Life Among the Terranauts
Von der Autorin des „fesselnden“ (New York Times Book Review) und „wunderschönen“ (Washington Post) Debütromans The Vexations kommt eine aufregende neue Geschichtensammlung, die „perfekt für Fans von George Saunders und Karen Russell“ (Booklist) ist und sich kühn zwischen dem Realen und dem Surrealen bewegt.
Von der Redaktion der New York Times Book Review ausgewählt
Nach ihrem „wunderbaren“ (Wall Street Journal) ersten Roman kehrt Caitlin Horrocks mit einer mit Spannung erwarteten Sammlung von Kurzgeschichten zurück. In ihrem unverkennbaren, das Genre sprengenden Stil sprengt sie unsere Vorstellungen davon, was eine Geschichte leisten kann und wohin sie uns führen kann.
Life Among the Terranauts zeigt all den Erfindungsreichtum, der Horrocks' erste Sammlung zu Bewunderern machte. In „Der Schlaf“, nachgedruckt in Best American Short Stories, beschließen die Bewohner einer Stadt im kalten Mittleren Westen, die bitteren Winter im Winterschlaf zu verbringen. In der Titelgeschichte ziehen ein halbes Dutzend Menschen in einen experimentellen Biodom, um eine Million Dollar zu gewinnen, wenn sie zwei Jahre überleben. Und in „Sun City“, erschienen in The New Yorker, trifft eine junge Frau die Mitbewohnerin ihrer Großmutter nach deren Tod und versucht, das Geheimnis zu lösen, ob die beiden Frauen ein Liebespaar waren.
Wie der Boston Globe über ihre erste Sammlung schrieb, ist Horrocks eine Meisterin der „wilden und doch feinfühligen Satire“, eine „muntere Herzensbrecherin“, der es gelingt, „einen Hauch von Zärtlichkeit in die Trostlosigkeit zu mischen“. Mit seiner verblüffenden Bandbreite - von norwegischen Trollen bis zu peruanischen Reiseführern - verblüfft Life Among the Terranauts einmal mehr die Leser und festigt Horrocks' Ruf als eine der besten jungen Autorinnen unserer Zeit.