Bewertung:

Die Rezensionen zu „The Last Boat Out of Shanghai“ heben die kraftvolle Erzählweise, die tiefen historischen Einblicke und die persönlichen Erzählungen über die Widerstandsfähigkeit chinesischer Flüchtlinge hervor. Die Leser loben den meisterhaften Schreibstil und die umfangreichen Recherchen von Helen Zia, die durch die Erfahrungen ihrer Figuren eine bisher unbekannte Geschichte ans Licht bringt. Einige fanden jedoch, dass der starke historische Fokus gelegentlich von den persönlichen Geschichten ablenkte und es schwierig machte, den Überblick über die verschiedenen Erzählungen zu behalten.
Vorteile:⬤ Meisterhaft geschriebene und fesselnde Erzählung, die sich wie ein Roman liest.
⬤ Tiefe historische Einblicke in die Erfahrungen chinesischer Einwanderer und die politischen Umwälzungen jener Zeit.
⬤ Gut recherchiert, mit einem reichhaltigen, detaillierten Kontext der Geschichte Shanghais und Chinas.
⬤ Persönliche und emotionale Reflexionen, die den Leser mitreißen und die Widerstandsfähigkeit inmitten von Widrigkeiten hervorheben.
⬤ Spricht aktuelle Themen wie Einwanderung und Flüchtlingskrisen an und ist damit für ein modernes Publikum relevant.
⬤ Die Erzählung gibt manchmal dem historischen Kontext den Vorrang vor der persönlichen Tiefe der Geschichte, was dazu führt, dass die Geschichten der Figuren unterentwickelt wirken.
⬤ Die Leser fanden es schwierig, den vielen parallelen Erzählungen zu folgen und sich an sie zu erinnern.
⬤ Einige Abschnitte wurden als langatmig beschrieben, da detaillierte Beschreibungen und überflüssige Nebengeschichten das Tempo beeinträchtigten.
⬤ Ein langsamer Anfang, der einige Leser zunächst abschrecken könnte.
(basierend auf 231 Leserbewertungen)
Last Boat Out of Shanghai: The Epic Story of the Chinese Who Fled Mao's Revolution
Die dramatische Lebensgeschichte von vier jungen Menschen, die in den Massenexodus von Shanghai im Gefolge der kommunistischen Revolution von 1949 verwickelt waren - ein herzzerreißender Vorläufer der Kämpfe, mit denen Emigranten heute konfrontiert sind.
"Ein wahrer Pageturner... Helen) Zia hat wieder einmal bewiesen, dass Geschichte etwas ist, das realen Menschen widerfährt.“ -- New York Times-Bestsellerautorin Lisa See
Shanghai ist seit jeher das Juwel Chinas, seine reichste, modernste und westlichste Stadt. Die pulsierende Metropole war die Heimat anspruchsvoller Intellektueller, Unternehmer und einer blühenden Mittelschicht, als Maos proletarische Revolution aus dem langen Bürgerkrieg siegreich hervorging. Aus Angst vor den Schrecken, die die Kommunisten über ihr Leben bringen würden, flohen die Bürger Shanghais, die es sich leisten konnten, in alle Richtungen. Siebzig Jahre später haben Angehörige der letzten Generation, die sich noch vollständig an diesen massiven Exodus erinnern können, ihre Geschichten der chinesisch-amerikanischen Journalistin Helen Zia offenbart, die Hunderte von Exilanten über ihre Reise durch eines der turbulentesten Ereignisse des 20. Aus diesen bewegenden Berichten verwebt Zia die Geschichten von vier jungen Einwohnern Shanghais, die mit der Entscheidung rangen, alles aufzugeben und ein ungewisses Leben als Flüchtlinge in Hongkong, Taiwan und den Vereinigten Staaten zu führen.
Benny, der als Teenager zum unfreiwilligen Erben des dunklen Kriegsvermächtnisses seines Vaters wurde, muss sich entscheiden, entweder nach Hongkong zu fliehen oder sich in den Verwicklungen des neuen kommunistischen China zurechtzufinden. Die resolute Annuo, die mit ihrem Vater, einem besiegten nationalistischen Beamten, von zu Hause fliehen musste, wird in Taiwan zu einem unwillkommenen Exilanten. Der finanziell angeschlagene Ho kämpft gegen seine Abschiebung aus den USA, um sein Studium fortsetzen zu können, während seine Familie zu Hause kämpft. Und Bing, die von ihren armen Eltern weggegeben wurde, steht vor der Aussicht auf ein neues Leben unter Fremden in Amerika. Das Leben dieser Männer und Frauen wird auf wunderbare Weise geschildert und zeigt die Würde und den Triumph des persönlichen Überlebens.
Als Tochter von Einwanderern aus China ist Zia bestens gerüstet, um zu erklären, wie sich Krisen wie der Übergang von Shanghai auf Kinder und ihre Familien, auf Studenten und ihre Zukunft und letztlich auf die Art und Weise auswirken, wie wir uns selbst und die Menschen um uns herum sehen. Last Boat Out of Shanghai bringt einen ergreifenden persönlichen Blickwinkel auf die Erfahrungen der Flüchtlinge von damals und heute.
Zias Porträts sind mitfühlend und herzzerreißend, und sie sind letztlich die universelle Geschichte vieler Familien, die ihre Heimat als Flüchtlinge verlassen und auf der anderen Seite auf wenig einladende Umstände treffen“ - Amy Tan, Autorin von The Joy Luck Club