Bewertung:

Das Buch „Das verlorene Lied von Paris“ von Sarah Steele ist eine fesselnde historische Erzählung, die während des Zweiten Weltkriegs spielt und Themen wie Liebe, Tapferkeit und Aufopferung in einer doppelten Zeitebene erkundet. Die Erzählung fängt die Atmosphäre der damaligen Zeit wirkungsvoll ein und zieht die Leser in das Leben der in der französischen Résistance engagierten Personen hinein. Während die Geschichte für ihre emotionale Tiefe und historische Genauigkeit gelobt wird, bemängelten mehrere Rezensenten redaktionelle Probleme, insbesondere Übergänge zwischen den Zeitebenen und einige sachliche Ungenauigkeiten.
Vorteile:⬤ Gut entwickelte Charaktere und eine starke Handlung
⬤ fängt die historische Atmosphäre wunderschön ein
⬤ emotionale und fesselnde Erzählung
⬤ Mischung aus Geschichte und Fiktion ist nahtlos
⬤ Tiefe der Recherche ist in der Darstellung der Ereignisse des Zweiten Weltkriegs offensichtlich
⬤ komplexe Charaktere, die mit den Lesern mitschwingen
⬤ zwei Zeitlinien schaffen Intrigen und parallele Geschichten.
⬤ Lektoratsfehler wurden festgestellt, darunter Übergänge in der Zeitlinie, die Verwirrung stiften
⬤ einige moderne Elemente wirkten im Vergleich zu den historischen Teilen weniger fesselnd
⬤ kleinere sachliche Ungenauigkeiten
⬤ Probleme mit dem Tempo in Teilen der Erzählung.
(basierend auf 84 Leserbewertungen)
The Last Song of Paris
Für einen Moment schloss sie die Augen und stellte sich vor, sie säße auf dem Sprungbrett des Piscine Molitor, die Sonne brannte auf ihre nackten Schultern, und unter ihr hörte sie die Pariser beim Spielen. Sie brauchte nur zu springen.“.
1941. Dunkelheit senkt sich über London, als die Sirenen zu heulen beginnen und die Bomben niederregnen. Die Verwüstung sickert aus jeder Ritze der Stadt. Inmitten des Chaos hält sich eine Frau an einem Fenstersims im ersten Stock eines Hotels in der Baker Street fest. Sie sitzt da, bereit zum Sprung. Und als um sie herum Flammen aufsteigen, ist sie gezwungen, das Risiko einzugehen.
1997. Amy Novak hat die beiden großen Lieben in ihrem Leben verloren: ihren Mann Michael und ihre erste Liebe, die Musik. Als sich Michaels Todestag zum ersten Mal jährt, vergräbt sich Amy in ihrer Arbeit als Archivarin. Als eine kürzlich freigegebene Akte auf ihrem Schreibtisch landet, ist sie erstaunt, dass sie Beweise für die Existenz der Agentin „Colette“ findet - ein Name, über den nur im Flüsterton gesprochen wurde; eine Identität, die so geheim ist, dass sie nie überprüft wurde.
Ihre Entdeckung führt sie zur MI6-„Patin“ Verity Cooper - einer Frau mit eigenen Geheimnissen - und auf die Straßen von Paris, wo sie eine Geschichte von unvorstellbaren Entscheidungen, außergewöhnlichem Mut und einer Liebe aufdeckt, die selbst den dunkelsten Tagen des Zweiten Weltkriegs trotzen wird...