Bewertung:

Das Buch „Painting the Light“ von Sally Cabot-Gunning erzählt eine fesselnde Geschichte, die auf Martha's Vineyard im späten 19. Jahrhundert spielt und sich auf die Herausforderungen konzentriert, mit denen die Protagonistin Ida konfrontiert ist, während sie das Leben nach dem Verschwinden ihres Mannes und den Täuschungen, die er hinterlassen hat, meistert. Die Erzählung wird für ihre schöne Prosa und die stimmungsvollen Beschreibungen gelobt, die den Leser in die Umgebung eintauchen lassen. Die Themen Selbstbestimmung und Selbstfindung der Frau ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.
Vorteile:⬤ Wunderschön geschrieben, mit fesselnden Charakteren
⬤ Starke Atmosphäre und lebendige Beschreibungen des Schauplatzes
⬤ Fesselnde Erforschung der Selbstbestimmung von Frauen und des persönlichen Wachstums
⬤ Unterhaltsame und emotionale Erzählung
⬤ Gut recherchierter historischer Kontext
⬤ Lesefreundliches Tempo trotz einiger langsamer Momente.
⬤ Einige Aspekte der Geschichte können sich schleppend anfühlen
⬤ bestimmte Handlungsdetails und Konflikte können sich in die Länge ziehen
⬤ gelegentliche Vergleiche mit anderen Büchern deuten auf einen formelhaften Ansatz im Genre hin.
(basierend auf 30 Leserbewertungen)
Painting the Light
Von der von der Kritik gefeierten Autorin von Monticello und The Widow's War kommt ein lebendig wiedergegebener historischer Roman über Liebe, Verlust und Neuerfindung, der auf Martha's Vineyard am Ende des neunzehnten Jahrhunderts spielt.
Martha's Vineyard, 1898. In ihrem ersten Leben war Ida Russell eine Malerin gewesen. Vor fünf Jahren war sie selbstbewusst durch die Hallen der renommierten Museum School in Boston geschritten, hatte sich für Kunstkurse eingeschrieben, die für Frauen einst als "undenkbar" galten, und ein aufkeimendes Talent für Aquarelle gezeigt.
Aber das ist vorbei. Ida Russell ist jetzt Ida Pease, Bewohnerin einer Küstenfarm in Vineyard Haven und Ehefrau von Ezra, einem einst charmanten Mann, der zu einem unaufmerksamen und insgesamt unzuverlässigen Ehemann geworden ist. Ezra betreibt zusammen mit seinem Geschäftspartner Mose Barstow ein Bergungsunternehmen in der Stadt, aber er zieht das abendliche Kartenspiel im örtlichen Pub seiner Arbeit im Bostoner Büro vor, ganz zu schweigen von den Aufgaben, die Ida und ihr Teilzeit-Landarbeiter Lem auf der Farm zu Hause übernehmen. Ida hat unterdessen ihre Liebe zur Malerei hinter sich gelassen.
Für Ida ist es keine Überraschung, als Ezra zu einem Thanksgiving-Dinner Stunden zu spät kommt, um dann abrupt zu einer weiteren, angeblich dringenden Geschäftsreise nach Boston aufzubrechen. Doch dann geschieht das Undenkbare: Ein Sturm zieht auf, das Schiff mit Ezra und Mose an Bord sinkt, und man nimmt an, dass sie tot sind.
Nach dieser schockierenden Tragödie muss Ida die Angelegenheiten von Ezras Nachlass regeln, eine Aufgabe, die sie zu einem vertrauten Gesicht aus ihrer Vergangenheit führt - Henry Barstow, Mose' Bruder und Testamentsvollstrecker. Während sie mit Henry die Überreste des Lebens und der Arbeit ihres Mannes durchforstet, muss Ida lernen, die Wahrheit von den Lügen zu unterscheiden und das Wichtige vom Unwichtigen.
Painting the Light" ist ein fesselndes Porträt einer Frau und eine durchdachte Meditation über Verlust und Liebe.