Bewertung:

Das Buch befasst sich mit dem Massaker von Mountain Meadows, untersucht den historischen Kontext und argumentiert, dass Brigham Young den gewaltsamen Überfall auf die Auswanderer im Jahr 1857 inszeniert hat. Es bietet umfangreiche historische Referenzen und kritisiert die konventionelle LDS-Erzählung, indem es die rücksichtslose Natur der frühen Mormonenführer und das gewalttätige Umfeld jener Zeit hervorhebt.
Vorteile:Das Buch wird für seine faszinierende Erzählweise und seine gründliche historische Dokumentation gelobt. Es stellt eine gut recherchierte These auf, die sich auf zahlreiche nachprüfbare Belege stützt, und stellt die traditionelle LDS-Erzählung in Frage, indem es Licht in die gewalttätige Geschichte der LDS-Kirche bringt.
Nachteile:Einige Leser empfinden das Buch als sehr einseitig und meinen, es vertrete eine antimormonische Agenda. Kritiker argumentieren, dass es keine ausreichenden Beweise für die direkte Beteiligung Brigham Youngs an der Inszenierung des Massakers gibt, und bezweifeln, dass man sich auf die Berichte verärgerter ehemaliger Mitglieder der Kirche verlassen hat.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Massacre at Mountain Meadows: An American Legend and a Monumental Crime
In der Rezension von Professor Stanley Hirshon in der New York Times heißt es: „Das Massaker von Mountain Meadows ist eines der kühnsten und wichtigsten Bücher, die je über die Mormonen geschrieben wurden.
Als wortgewaltiges, bewegendes Dokument steht es praktisch allein da. Als Studie über menschliche Motive und die Brutalität, die Menschen im Namen Gottes anderen Menschen antun, ist es erschreckend.