Bewertung:

Das Buch ist gut recherchiert und lehrreich und bietet wichtige Einblicke in ein kritisches historisches Ereignis durch eine fesselnde Erzählung.
Vorteile:Phänomenale Forschung, pädagogischer Wert, fesselnde Erzählung, wichtige historische Einblicke, geeignet für verschiedene Leser, einschließlich Akademiker.
Nachteile:Einige Leser haben das Buch noch nicht zu Ende gelesen.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
The Rosewood Massacre: An Archaeology and History of Intersectional Violence
Auf der Grundlage neuer Methoden und Theorien deckt Edward Gonz lez-Tennant wichtige Elemente der vergessenen Geschichte von Rosewood auf. Er verwendet eine Mischung aus Techniken wie Geodatenanalyse, Interpretation von Fernerkundungsdaten, Analyse von Volkszählungsdaten und Eigentumsaufzeichnungen, mündliche Überlieferung sowie die Ausgrabung und Interpretation von Artefakten vor Ort, um die lokale Landschaft zu rekonstruieren.
Gonz lez-Tennant interpretiert diese und andere Daten in einem intersektionellen Rahmen, der die komplexen Zusammenhänge zwischen Klasse, Rasse, Geschlecht und anderen Identitäten berücksichtigt. Auf diese Weise kann er die lokalen Umstände und die breiteren soziopolitischen Machtstrukturen untersuchen, die zu dem Massaker führten, und zeigen, wie das Ereignis ein Mikrokosmos der Unterdrückung und des Terrors war, unter denen Afroamerikaner und andere Minderheiten in den Vereinigten Staaten zu leiden hatten. Gonz lez-Tennant stellt eine Verbindung zwischen diesen historischen Formen rassistischer Gewalt und der heutigen sozialen und rassischen Ungleichheit her und argumentiert, dass solche Kontinuitäten die Notwendigkeit aufzeigen, Ereignisse wie das Rosewood-Massaker öffentlich bekannt zu machen.
Ein Band in der Reihe Cultural Heritage Studies, herausgegeben von Paul A. Shackel.