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The Medical Casebook of Sherlock Holmes and Doctor Watson
Arthur Conan Doyle war Arzt, bevor er Schriftsteller wurde. In den Sherlock-Holmes-Geschichten setzt er sein medizinisches Wissen umfassend ein. Er stützt die deduktiven Fähigkeiten seines Detektivhelden auf die Diagnosetechniken, die ein Arzt bei einem Patienten anwendet. Er gibt Sherlock sogar einen Hausarzt als Kumpel. All dies trägt dazu bei, dass die Sherlock-Holmes-Geschichten auch über 130 Jahre nach der Veröffentlichung der ersten Geschichte noch immer beliebt sind.
Erstaunliche 52 Krankheiten kommen in den Sherlock-Holmes-Geschichten vor. Darunter sind viele, die auch heute noch einen großen Teil der Arbeit eines Hausarztes ausmachen - Diabetes, Asthma, ischämische Herzkrankheiten, Schlaganfall. Dann gibt es noch andere Krankheiten, die im Vereinigten Königreich aufgrund des medizinischen Fortschritts weitgehend ausgestorben sind - Diphtherie, Gehirnfieber, Rachitis, Tetanus.
Das Medizinische Fallbuch von Sherlock Holmes und Dr. John Watson befasst sich eingehend damit, wie Conan Doyle diese 52 Krankheiten in seinen Geschichten verwendet. Es bietet auch eine historische Perspektive auf das viktorianische Verständnis dieser Krankheiten, wobei die Lehrbücher verwendet werden, die Conan Doyle höchstwahrscheinlich in seinem Sprechzimmerregal stehen hatte.