Bewertung:

Das Buch bietet eine detaillierte Analyse des kulturellen und historischen Kontextes, der Homosexualität im Neuen Testament umgibt, und zielt darauf ab, Missverständnisse zu klären und das Verständnis zwischen unterschiedlichen Ansichten zu diesem Thema zu fördern. Es ist akademisch anspruchsvoll und einfühlsam gegenüber der LGBTQ+-Gemeinschaft, während es gleichzeitig traditionelle Interpretationen biblischer Texte kritisiert.
Vorteile:Das gut dokumentierte und wissenschaftlich fundierte Buch bietet einen umfassenden Überblick über die griechische und römische Einstellung zur männlichen Sexualität. Es liefert klare Erklärungen zu kulturellen Nuancen und versucht, die Kluft zwischen den unterschiedlichen Sichtweisen auf Homosexualität zu überbrücken. Viele Leser empfinden es als intellektuell ehrlich, zugänglich und nützlich für die Verbesserung der biblischen Auslegung. Der Autor stellt einen historischen Kontext dar, in dem zwischen Päderastie und liebevollen, einvernehmlichen Beziehungen unterschieden wird.
Nachteile:Einige Leser kritisieren das Buch wegen seiner vermeintlichen Voreingenommenheit und vermissen eine ausgewogene Darstellung der gegensätzlichen Ansichten. Es gibt Hinweise darauf, dass der Rückgriff auf Quellen, die die Schlussfolgerungen des Autors unterstützen, die wissenschaftliche Strenge des Buches untergraben könnte. Außerdem sind einige Leser der Meinung, dass das Buch langsam veraltet wirkt und von einer Aktualisierung der wissenschaftlichen Erkenntnisse profitieren könnte. Es gibt Bedenken hinsichtlich des Fehlens eines Glossars und der einfachen Gestaltung im Hinblick auf die Zugänglichkeit.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
The New Testament and Homosexuality: Contextual Background for Contemporary Debate
Was ist ein angemessener Gebrauch der Bibel, insbesondere des Neuen Testaments, in christlichen Debatten über die Akzeptanz von Homosexuellen? Dieses Werk bringt nicht nur Klarheit und Ehrlichkeit in Fragen der Relevanz der Bibel, sondern auch etwas mehr Licht und etwas weniger Hitze in die Diskussion, etwas mehr Akzeptanz für alle Menschen auf der „anderen Seite“ und vielleicht sogar das Bewusstsein, dass es in Christus eigentlich gar keine „andere Seite“ gibt.