
The New York Arbitration Convention of 1958, Towards a Uniform Judicial Interpretation
Das New Yorker Schiedsübereinkommen von 1958 ist der Eckpfeiler der internationalen Handelsschiedsgerichtsbarkeit. Obwohl die gerichtliche Auslegung des Übereinkommens seit der Veröffentlichung des klassischen Kommentars von Albert Jan van den Berg weiter fortgeschritten ist, bleibt seine außerordentlich gründliche Analyse das herausragende Werk über die Anwendungs- und Durchsetzungsaspekte des Übereinkommens.
Mit dem Ziel, das zu beheben, was van den Berg als "ein unerwünschtes Maß an Unsicherheit" bei der gerichtlichen Auslegung des Übereinkommens bezeichnet, verfolgt seine Analyse einen vergleichenden Ansatz zu einschlägigen Gerichtsentscheidungen in den Vertragsstaaten. Für jeden der drei Hauptthemenbereiche und#8211; den Anwendungsbereich, die Vollstreckung der Vereinbarung und die Vollstreckung des Schiedsspruchs und#8211; untersucht er die verschiedenen Fragen, erläutert die einschlägigen Konventionsbestimmungen und analysiert und vergleicht die einschlägigen Gerichtsentscheidungen. Für Fragen, zu denen es keinen Konsens gibt, bietet er eine Analyse, die zu einer einzigen gültigen Auslegung führt. Viele dieser Auslegungen haben sich in der heutigen Praxis praktisch durchgesetzt.
Neben der Rechtsprechung berücksichtigt der Autor auch die Gesetzgebungsgeschichte der Konferenz von 1958 und die Bestimmungen früherer Schiedsübereinkommen.
Dieses Werk ist ein echter Klassiker, da seine unmittelbare Nützlichkeit in den fast drei Jahrzehnten seiner Verfügbarkeit nie nachgelassen hat. Schiedsrichter und Richter auf der ganzen Welt haben sich auf dieses Werk gestützt und werden sich auch weiterhin darauf stützen, weil es das Recht der internationalen Handelsschiedsgerichtsbarkeit in seiner Tiefe und Klarheit versteht. Obwohl es sich um ein akademisches Standardwerk auf diesem Gebiet handelt, ist es für Juristen und Praktiker nach wie vor von großem praktischen Wert.