
The Oxford Handbook of Contemporary Ballet
Im Unterschied zu vielen anderen Ballettgeschichten legt The Oxford Handbook of Contemporary Ballet den Schwerpunkt auf die Verbindungen zwischen den Ballettgemeinschaften, indem es Kapitel von Wissenschaftlern, Kritikern, Choreographen und professionellen Tänzern miteinander verwebt. Das Buch beleuchtet die vielen Möglichkeiten, wie Ballett im 21.
Jahrhundert als globale Praxis funktioniert, und bietet neue Perspektiven auf die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Balletts. In dem Bemühen, die Linearität des akademischen Kanons aufzubrechen, bieten die dreiundfünfzig Kapitel des Buches den Lesern mehrere Einstiegspunkte, um in den Ballettdiskurs einzutreten.
Mit der Betonung der Komposition und des Prozesses neben den geschaffenen Tänzen und der Behauptung, dass das zeitgenössische Ballett eine definitive Epoche ist, schafft das Buch Raum für kritische Untersuchungen. Viele der Kapitel befassen sich mit der Frage, ob das Ballett seine Vergangenheit mit der Gegenwart versöhnen kann oder nicht, während andere das Ballett als flexibel und bereit sehen, von denjenigen, die über die entsprechenden Mittel verfügen, neu gestaltet zu werden.