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The Oxford Handbook of Religion and Ecology
In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich ein neues akademisches Forschungsgebiet herausgebildet, das die Wechselwirkung zwischen Religion und Ökologie untersucht.
Theologen aus allen religiösen Traditionen haben sich mit der vergangenen Haltung der Weltreligionen gegenüber der Natur auseinandergesetzt und die Mitschuld ihres eigenen Glaubens an der Umweltkrise anerkannt. Aus dieser Konfrontation sind wichtige neue Theologien entstanden, die auf der Rückgewinnung marginalisierter Elemente der Tradition, einer tiefgreifenden Kritik an der Vergangenheit und ökologisch orientierten Visionen von Gott, dem Heiligen, der Erde und den Menschen beruhen.
Das vorgeschlagene Handbuch wird als maßgeblicher Überblick über diese aufregenden neuen Entwicklungen dienen. Die Aufsätze des Buches sind in drei Hauptteile gegliedert und spiegeln die drei vorherrschenden Dimensionen des Themas wider. Im ersten Teil werden die traditionellen religiösen Konzepte und Einstellungen zur Natur untersucht und wie sich diese durch die Umweltkrise verändert haben.
Teil II befasst sich mit größeren konzeptionellen Fragen, die über die einzelnen Traditionen hinausgehen. Teil III wird die religiöse Beteiligung an der Umweltpolitik untersuchen.