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The Pinto Horse and the Phantom Bull
1927 nannte Owen Wister The Pinto Horse "die beste Westerngeschichte über ein Pferd, die ich je gelesen habe". Der Schecke durchstreifte in den späten 1880er Jahren die Gebirgskette von Montana, überlebte Wölfe und Schneestürme und erwarb sich den Respekt der Herde, aber er fügte sich nie ein, sondern stach immer in verletzlicher Perfektion hervor.
Nachdem er jahrelang auf die Güte der Menschen vertraut hat, fällt er in die Hände von Narren. The Phantom Bull, erstmals 1932 veröffentlicht, ist ebenfalls von Authentizität und kontrollierter Schönheit des Stils geprägt. Old Man Ennis, der am oberen Madison in Montana eine Ranch betrieb, bewunderte zähneknirschend die schieferfarbene Zebu-Kuh, deren wilde Schlauheit sich auf ihr Kalb übertrug.
Das Kalb wächst zu einem Monsterbullen heran, nicht personifiziert, aber mit der Andeutung eines bestimmten Standpunkts ausgestattet. Ein Phantom, das sich am Horizont abzeichnet - das ist das Bild, das er hinterlässt.