
The Populist Signal: Why Politics and Democracy Need to Change
Die sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte haben die tief verwurzelte Skepsis und das Misstrauen gegenüber "dem Establishment" verstärkt.
In einer Zeit, in der die Zahl der Parteimitglieder und die Identifikation mit den Parteien historisch niedrig ist, die Wählerschaft unbeständig ist, die Wahlenthaltung zunimmt und der Individualismus wächst, haben die etablierten Parteien Mühe, repräsentativ zu sein. In diesem Buch geht es um die turbulente politische Szene, die sich in Großbritannien und in ganz Westeuropa abspielt.
Es befasst sich mit der Frage, warum große Teile der Wähler das Gefühl haben, dass die Politik nicht funktioniert, und wie dies die Unterstützung für aufständische Parteien und Akteure fördert. Auf der Grundlage neuer Umfragedaten im Vereinigten Königreich, Interviews und internationaler Fallstudien zeigt dieses Buch, dass sich die Menschen mit dem Prozess der Politik befassen, nicht nur mit ihrer Leistung. Sie haben einen echten Wunsch nach einer stärkeren politischen Beteiligung am Entscheidungsprozess.
Es stellt eine Reihe von demokratischen Innovationen vor, um die Menschen wieder mit der Politik zu verbinden, und vertritt die Ansicht, dass Populismus ein Warnsignal für Parteien und Regierungen ist, ihre Ansätze zur Regierungsführung und Vertretung zu überdenken. Neue Formen des politischen Engagements sollten nicht als Bedrohung der formalen politischen Systeme empfunden werden, sondern vielmehr als dringend benötigte Ergänzung, die die Demokratie bereichert.