Bewertung:

In den Rezensionen wird „The Presbyterian Creed: A Confessional Tradition in America 1729-1870“ als ein bedeutendes Werk über die Geschichte der Presbyterianer hervorgehoben, das von Dr. S. Donald Fortson III fachkundig verfasst wurde. Das Buch befasst sich mit den Komplexitäten und Nuancen der presbyterianischen Identität, dem Subskriptionismus zum Westminster-Bekenntnis und den historischen Kirchenspaltungen und bietet eine detaillierte und fesselnde Darstellung. Die Leserinnen und Leser finden die Recherchen und Erzählungen des Autors lobenswert und aufschlussreich, da sie ihr Verständnis für die Vergangenheit der Denomination verbessern.
Vorteile:⬤ Das Buch ist gut recherchiert und bietet eine detaillierte historische Darstellung
⬤ Dr. Fortsons Schreibstil ist einnehmend und klar und macht komplexe Themen zugänglich
⬤ es bietet eine einzigartige Perspektive auf das presbyterianische Erbe
⬤ es ist sowohl für Wissenschaftler als auch für diejenigen geeignet, die mit der Geschichte weniger vertraut sind
⬤ es fördert ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Bekenntnissen und Subskriptionismus in der presbyterianischen Tradition.
⬤ Einige Leser könnten die komplexe Geschichte als abschreckend empfinden, wenn sie nur wenig Hintergrundwissen über presbyterianische Theologie haben
⬤ es kann sein, dass man bestimmte Begriffe und Ereignisse vorher kennen muss, was Teile des Buches für Neulinge weniger zugänglich machen könnte
⬤ die dichte Detailfülle kann für Leser, die eine einfachere Darstellung suchen, überwältigend sein.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Presbyterian Creed: A Confessional Tradition in America, 1729-1870
Das amerikanische presbyterianische Glaubensbekenntnis war bis in die zweite Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts die Bekenntnistradition der Westminster-Versammlung (1643-48). Die Presbyterianer in Amerika nahmen das Westminster-Bekenntnis und den Katechismus 1729 im Rahmen eines Kompromisses an, der in den folgenden hundert Jahren immer wieder zu Diskussionen führte.
Differenzen über die Bedeutung der konfessionellen Subskription waren eine anhaltende Ursache für die presbyterianischen Spaltungen von 1741 und 1837. Das presbyterianische Glaubensbekenntnis ist eine Studie über die Faktoren, die zum Schisma zwischen alter und neuer Schule im 19.
Jahrhundert und zu den presbyterianischen Wiedervereinigungen von 1864 und 1870 führten. Bei diesen Zusammenkünften erzielten die amerikanischen Presbyterianer schließlich einen Konsens über die Bedeutung der konfessionellen Subskription, die zuvor so schwer zu fassen gewesen war.