Bewertung:

Das Buch bietet eine detaillierte Untersuchung der Alzheimer-Krankheit, ihrer Geschichte und der gesellschaftlichen und politischen Faktoren, die die Forschung und Pflege beeinflussen. Es verbindet persönliche Geschichten mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und hebt die Würde der Betroffenen hervor, zeigt aber auch die harte Realität der Krankheit auf. Obwohl einige Leser das Buch als sehr bewegend und informativ empfanden, waren andere der Meinung, dass es deprimierend sei und die medizinische Perspektive nicht umfassend genug darstelle.
Vorteile:Gut geschriebene und fesselnde Erzählungen, umfassende historische und wissenschaftliche Einblicke, persönliche Geschichten, die die Erfahrung von Demenz vermenschlichen, ermutigen zu Würde und Respekt für die Betroffenen, motivieren zu einem Aufruf zum Handeln und zu einer Änderung der gesellschaftlichen Einstellung zur Alzheimer-Krankheit und dienen als wichtiges Hilfsmittel für Pflegekräfte und medizinisches Personal.
Nachteile:Einige Leser empfanden das Buch als deprimierend und schwer, da sie aufgrund ihrer persönlichen Verbindung mit der Krankheit emotionale Schwierigkeiten hatten. Andere waren der Meinung, dass es den breiteren Kontext des Gesundheitswesens nicht angemessen berücksichtigt, und kritisierten die Perspektive der Autorin als zu privilegiert oder zu eng gefasst.
(basierend auf 31 Leserbewertungen)
The Problem of Alzheimer's: How Science, Culture, and Politics Turned a Rare Disease Into a Crisis and What We Can Do about It
Einendgültiges und überzeugendes Buch über eine der häufigsten Krankheiten unserer Zeit.
Im Jahr 2020 waren schätzungsweise 5,8 Millionen Amerikaner an Alzheimer erkrankt, und mehr als eine halbe Million starben an der Krankheit und ihren verheerenden Komplikationen. 16 Millionen Pflegekräfte sind für die Hälfte der jährlichen Kosten von 226 Milliarden Dollar für die Pflege der Betroffenen verantwortlich. Da immer mehr Menschen über siebzig und achtzig Jahre alt werden, wird die Zahl der Patienten bis zum Jahr 2050 auf schätzungsweise 13 Millionen ansteigen. 8 Millionen im Jahr 2050 steigen.
The Problem of Alzheimer's zeichnet teils anhand von Fallstudien, teils als Meditation über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Krankheit den Weg von den Anfängen bis zur Anerkennung der Alzheimer-Krankheit als Krise nach. Es ist eine eindeutige Darstellung der jahrzehntelang verpassten Chancen und des Versagens unseres Gesundheitssystems, Maßnahmen zu ergreifen. Gleichzeitig erzählt es die Geschichte der biomedizinischen Durchbrüche, die es ermöglichen könnten, Alzheimer endlich zu verhindern und medizinisch zu behandeln, und stellt ein Argument dafür dar, wie wir mit Demenz leben können: wie Patienten ihre Autonomie zurückgewinnen und ihr Selbstverständnis neu definieren können, wie Familien ihre Angehörigen unterstützen können und welche innovativen Reformen wir als Gesellschaft durchführen können, um Pflegekräften und Patienten eine bessere Lebensqualität zu bieten.
The Problem of Alzheimer's ist reich an Wissenschaft, Geschichte und Charakteren und führt uns in Labors, in die Häuser von Patienten, in Selbsthilfegruppen von Pflegern, in fortschrittliche Pflegegemeinschaften und in Jason Karlawishs eigene Praxis am Penn Memory Center.