Bewertung:

Das Buch stellt eine kontroverse und offene Untersuchung der politischen und wirtschaftlichen Probleme Afrikas dar, wobei der Schwerpunkt auf dem Versagen der Auslandshilfe und den internen Problemen der afrikanischen Nationen liegt. Während einige Leser die persönlichen Einblicke und die Ehrlichkeit des Autors zu schätzen wissen, kritisieren andere das Buch für seine voreingenommene Perspektive und den Mangel an kohärenter Analyse. Der Autor möchte die Diskussion über die Herausforderungen, vor denen Afrika steht, anregen und umsetzbare Lösungen vorschlagen, doch die Reaktionen auf seine Schlussfolgerungen sind sehr unterschiedlich.
Vorteile:⬤ Bietet eine offene und ehrliche Perspektive auf afrikanische Themen.
⬤ Der Autor hat aus erster Hand Erfahrungen mit dem Leben und Arbeiten in Afrika, was seinen Beobachtungen Glaubwürdigkeit verleiht.
⬤ Fesselt den Leser mit persönlichen Anekdoten und Erzählungen.
⬤ Zeigt die Unzulänglichkeiten der Auslandshilfe auf und regt Diskussionen über eine Reform der Hilfe für Afrika an.
⬤ Weckt das Interesse an der Komplexität der politischen und wirtschaftlichen Landschaft Afrikas.
⬤ Wird von einigen Lesern als voreingenommen, selbstgefällig oder arrogant angesehen.
⬤ Kritiker bemängeln, die Analyse sei schlampig und es fehle an systematischen Belegen für die Behauptungen.
⬤ Die Sichtweise des Autors auf den „afrikanischen Charakter“ und die damit verbundenen kulturellen Merkmale wird als veraltet und potenziell beleidigend angesehen.
⬤ Viele Leser sind der Meinung, dass das Buch komplexe Themen zu sehr vereinfacht und die Vielfalt der Erfahrungen auf dem Kontinent nicht angemessen darstellt.
⬤ Der Schreibstil wird als wenig einladend und manchmal als schlecht ausgearbeitet empfunden.
(basierend auf 27 Leserbewertungen)
The Trouble with Africa: Why Foreign Aid Isn't Working
Nach Jahren der Frustration über die erdrückende Atmosphäre der politischen Korrektheit, die Diskussionen über Afrika umgibt, meldet sich der langjährige Weltbankbeamte Robert Calderisi zu Wort.
Er zeigt kühn auf, dass die meisten Missgeschicke Afrikas selbstverschuldet sind und warum die Welt jetzt anders mit dem Kontinent umgehen muss. Hier erfahren wir, dass Afrika durch sein eigenes Missmanagement ständig Märkte verloren hat, dass selbst kapitalistische Länder wirtschaftsfeindlich sind, dass afrikanische Familienwerte und Fatalismus zerstörerischer sind als Stammesdenken und dass afrikanische Führer absichtlich westliche Schuldgefühle ausnutzen.
Calderisi legt die Unzulänglichkeiten der Auslandshilfe und des Schuldenerlasses offen und schlägt seine eigenen radikalen Lösungen vor. Auf der Grundlage von dreißig Jahren Erfahrung aus erster Hand wirft The Trouble with Africa ein Schlaglicht auf Probleme, die von Afrikas Führern ignoriert werden, die aber den gewöhnlichen Afrikanern, Diplomaten, Akademikern, Wirtschaftsführern, Entwicklungshelfern, Freiwilligen und Missionaren seit langem Sorgen bereiten. Er erzählt Geschichten, die nur jemand erzählen kann, der direkt mit afrikanischen Bauern - und Staatschefs - gesprochen hat.
Calderisis Ziel ist es, über das Händeringen und die Schuldzuweisungen, die die meisten Diskussionen über Afrika dominieren, hinauszugehen. Stattdessen schlägt er konkrete Schritte vor, die Afrikaner und die Welt unternehmen können, um Talente und Unternehmen auf dem Kontinent zu fördern.