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The Trouble with Play
„The Trouble with Play“ ist eine radikale Abkehr von einigen der Vorstellungen über das Spiel, die von vielen in der frühkindlichen Erziehung vertreten werden. Für viele gilt das Spiel als wesentlich für die Entwicklung und das Lernen von Kindern und wird oft als universelle und fast magische „Lösung“ angepriesen. Obwohl das Spiel nachweislich viele Vorteile für Kinder hat, zeigen die Autoren, dass das Spiel in den ersten Jahren nicht immer unschuldig, lustig und natürlich ist. Spielen kann auch politisch sein und mit Moral, Ethik, Werten und Macht zu tun haben.
Was also, wenn... Spiel ist nicht fair Spiel ist nicht gerecht Spiel ist nicht unschuldig Spiel ist nicht lustig Spiel ist nicht natürlich.
Das Buch regt Lehrerinnen und Lehrer dazu an, den Umgang mit dem Spiel in den ersten Lebensjahren besser zu verstehen und umzusetzen.
Anhand von Vignetten, praktischen Aktivitäten und Reflexionspunkten regen die Autoren zur Diskussion über neue Sicht- und Denkweisen in Bezug auf das Spiel an und plädieren für neue Ansätze in der Pädagogik und der Rolle des Lehrers. Das Buch ist eine wertvolle Lektüre für alle, die in der frühkindlichen Bildung tätig sind.