Bewertung:

Jim Goads Buch bietet eine provokante und humorvolle Verteidigung marginalisierter weißer Gemeinschaften und argumentiert, dass die wahren Unterdrücker die Reichen und Unternehmen sind und nicht Einzelpersonen aufgrund ihrer Ethnie. Es verbindet historische Erkenntnisse mit sozialen Kommentaren und zeigt die Kämpfe der unteren Klassen, insbesondere der armen Weißen, auf. Das Buch regt zur Diskussion und zum Nachdenken über Ethnie und Klassendynamik in Amerika an.
Vorteile:Fesselnder Schreibstil, der Humor mit ernstem Inhalt mischt.
Nachteile:Bietet eine neue Perspektive auf Klassenkämpfe und die Geschichte der armen Weißen in Amerika.
(basierend auf 131 Leserbewertungen)
The Redneck Manifesto: How Hillbillies Hicks and White Trash Becames America's Scapegoats
Der kulturelle Außenseiter Jim Goad präsentiert eine gründlich durchdachte, schwarz-komische und wütende Verteidigung von Amerikas meist geschmähter sozialer Gruppe - dem kulturellen Clan, der auch als Rednecks, Hillbillies, White Trash, Cracker und Trailer Trash bezeichnet wird.
Wie The Redneck Manifesto kühn aufzeigt und brillant demonstriert, ist Amerikas kleines schmutziges Geheimnis nicht der Rassismus, sondern der Klassismus. Während sie sich unablässig auf rassistische Themen stürzen, schweigen die meisten großen Medien über Amerikas sich ausweitende Klassenunterschiede, ein Problem, das mehr Menschen aller Hautfarben negativ betrifft als der Rassismus.
Mit einer unübertroffenen Fähigkeit, Salz in kulturelle Wunden zu streuen, demontiert Jim Goad geschickt die meisten populären amerikanischen Vorstellungen über Rasse und Kultur und schlägt mit dem Vorschlaghammer auf unsere zarten, glasgeblasenen populären Vorstellungen von Regierung, Religion, Medien und Geschichte ein.