Bewertung:

Die Rezensionen zu „Das Imperium muss sterben“ von Mikhail Zygar heben den fesselnden Erzählstil des Buches, die gründliche Erforschung der russischen Geschichte, die zur Revolution führte, und den einzigartigen journalistischen Ansatz des Autors hervor. Viele Leserinnen und Leser empfanden das Buch als wertvolle und informative Lektüre, die sowohl Einblicke in historische Figuren als auch in zeitgenössische Parallelen bietet. Einige bemängelten jedoch die Qualität der Übersetzung und die redaktionelle Sorgfalt.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und informativ über die russische Geschichte
⬤ fesselnder Erzählstil
⬤ bietet eine einzigartige Perspektive, indem es sich auf verschiedene historische Persönlichkeiten konzentriert
⬤ Parallelen zum heutigen Russland
⬤ wurde im Allgemeinen gut aufgenommen und für seinen Wert und seine Einsichten geschätzt.
⬤ Einige Leser bemängelten Übersetzungsprobleme
⬤ redaktionelle Fehler wie Rechtschreibfehler
⬤ einige bezweifelten die Richtigkeit von Fußnoten und Währungsumrechnungen
⬤ gelegentlicher Mangel an Details im historischen Kontext im Vergleich zu strengen akademischen Texten.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
The Empire Must Die: Russia's Revolutionary Collapse, 1900-1917
Von Tolstoi bis Lenin, von Diaghilew bis Stalin: Das Reich muss sterben ist eine Tragödie von opernhaftem Ausmaß mit einer Besetzung, die vom Exotischen bis zum absolut Schurken, vom Glamourösen bis zum Verderbten reicht.
Im Jahr 1912 erlebte Russland eine Blüte des Liberalismus und der Toleranz, die das Land an die Spitze der modernen Welt brachte: Frauen kämpften um das Wahlrecht für das neu geschaffene Parlament, die russische Kunst und Kultur wurde von Europa und Amerika beneidet, es gab eine lebendige freie Presse und ein reges intellektuelles Leben. Doch ein fataler Fehler wurde nicht behoben: Russlands überschwänglicher experimenteller Moment fand auf einem morschen Fundament statt. Die alte kaiserliche Ordnung, die seit dreihundert Jahren bestand, hielt die Nation noch immer in ihrem Bann. Seine Fürsten, Erzherzöge und Generäle ließen das Land während des Ersten Weltkriegs ausbluten, und 1917 war man sich einig, dass das Reich sterben musste.
Michail Zygars schillernde, zeitnahe Nacherzählung der beiden Jahrzehnte, die dem Tod des Zaren, seiner Familie und des gesamten kaiserlichen Gebäudes vorausgingen, ist ein fesselndes Drama über das, was hätte sein können, und das, was später als unvermeidlich angesehen wurde. Der Untergang des Russischen Reiches, ein monumentales Stück politischen Theaters, zu dem nur Russland in der Lage war, veränderte den Verlauf des 20. Jahrhunderts und nahm auf unheimliche Weise die Stimmung des 21.