Bewertung:

In den Rezensionen zu „Struggling for Ordinary“ wird das Buch für seine einfühlsame Herangehensweise an Trans-Erfahrungen und seine aufschlussreichen Kommentare zur Darstellung in den Medien gelobt. Der Autor, Dr. Andre Cavalcante, verbindet ethnografische Forschung mit verständlichen Texten, was das Buch sowohl für ein akademisches als auch für ein allgemeines Publikum wertvoll macht. Einige Leser empfanden jedoch die Vermischung der Schreibstile als störend und hatten das Gefühl, dass bestimmte Abschnitte zu sehr vereinfacht wurden.
Vorteile:⬤ Berücksichtigt die Meinung von Trans-Personen zur Darstellung in den Medien.
⬤ Einfühlsame und nuancierte Kommunikation der Gefühle der Interviewten.
⬤ Fesselnde und klare Prosa, die komplexe Ideen zugänglich macht.
⬤ Sorgfältige Recherche und tiefe Einsichten.
⬤ Fördert das Verständnis für das Leben von Transmenschen in Bezug auf die Medien.
⬤ Der gemischte Schreibstil kann ablenkend wirken und einige Abschnitte wirken elementar.
⬤ Bestimmte Teile wirken aufgrund der Vermischung der Genres weniger ausgefeilt.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Struggling for Ordinary: Media and Transgender Belonging in Everyday Life
Ein eingehender Blick auf die Rolle der Medien im Kampf für die Integration von Transgendern
Von Fernsehserien wie Orange is the New Black und Transparent bis hin zu den Kämpfen von Caitlyn Jenner, die durch die Schlagzeilen geistern - die Sichtbarkeit von Transgender ist auf dem Vormarsch. Aber wie war es, als Transgender-Person in einem Medienumfeld zu leben, bevor es diesen Transgender-Boom im Fernsehen gab? Während die popkulturellen Vorstellungen von Transgender-Identitäten florieren und die Wahrnehmung von Transidentitäten durch das Publikum prägen, was bedeutet diese neue Sichtbarkeit in den Medien für Transgender-Personen selbst?
Struggling for Ordinary beantwortet diese Fragen auf fesselnde Weise und bietet eine Momentaufnahme davon, wie Transgender-Personen ihren Weg zu einem normalen Leben gefunden haben, indem sie die verfügbaren Medien in ihre Alltagserfahrungen integriert haben. Auf der Grundlage ausführlicher Interviews mit Transgender-Gemeinschaften bietet Andre Cavalcante eine detailreiche Darstellung, wie die Medien das Leben und die Erfahrungen von Transgender-Personen beeinflussen. Er beleuchtet auf fesselnde Weise den emotionalen Tribut, den die Medien von dieser Bevölkerungsgruppe fordern, sowie ihre Widerstandsfähigkeit angesichts der Entmachtung. Das Buch ist tief in den Lebensgeschichten von Transgender-Personen verwurzelt und zeigt anhand alltäglicher Umstände, wie Medien und Technologie als Medium fungieren, durch das Transgender-Personen in der Lage sind, ein Verständnis für ihre Identität zu entwickeln, bewohnbare Welten zu schaffen und die routinemäßigen Errungenschaften des Alltagslebens zu erreichen, von denen sie oft ausgeschlossen sind.
Fachkundig recherchiert und eloquent argumentiert, wirft Struggling for Ordinary ein faszinierendes neues Licht auf die alltäglichen Kämpfe von Individuen und Gemeinschaften, die ein Leben anstreben, in dem die Transgender-Identität vollständig in den Alltag integriert ist.