
Fate of the Flesh: Secularization and Resurrection in the Seventeenth Century
Jahrhundert begann die antike Hoffnung auf die physische Auferstehung des Körpers und seines Fleisches ein unerwartetes zweites Leben als kritische Theorie, die die Vorstellung von einem autonomen Selbst in Frage stellte und die frühe moderne Avantgarde-Dichtung antrieb. Als eine aufkommende empirische wissenschaftliche Weltsicht und eine aufkommende kartesianische dualistische Ontologie die antike Hoffnung auf die Auferstehung des Fleisches in die Fantasie einer Seele oder eines Geistes verwandelten, die getrennt von jedem Körper weiterleben, verkomplizierte die Literatur die Bedingungen der Debatte.
Dichter wie Donne, Herbert, Vaughan und Jonson griffen die verworfene Idee der Auferstehung des Fleisches auf und bugsierten sie aus einer apokalyptischen Zukunft ins Hier und Jetzt, um sich das Selbst vorzustellen, das bereits von der seltsamen, lebendigen Materialität des Auferstehungskörpers durchdrungen ist. Fate of the Flesh untersucht, was passiert, wenn Dichter des siebzehnten Jahrhunderts einen Auferstehungskörper innerhalb der historischen Person postulieren. Jahrhunderts einen Auferstehungsleib in der historischen Person postulieren.
Diese Dichter sehen den Auferstehungsleib als Voraussetzung für die Identitäten und Handlungsformen der sozialen Person und zugleich als etwas zutiefst anderes als alle diese Identitäten und Handlungsformen, als einen Fremdkörper im Selbst, der das Leben als soziale Person sowohl ermöglicht als auch untergräbt. Diese Perspektive führt die Dichter des 17.
Jahrhunderts zu einem zwingenden Bewusstsein der beunruhigenden Materialität im Herzen des Selbst und ermöglicht es ihnen, Handlungsfähigkeit, Selbstsein und die natürliche Welt in ihrem Licht neu zu denken. Durch die Entwicklung einer Poetik, die nach einer verstörenden Materialität im Inneren des Selbst sucht, nehmen diese Dichter die "Avantgarde"-Poetik des zwanzigsten Jahrhunderts vorweg.
Jahrhunderts vorweg. Sie verstehen ihre Gedichte weder als einfache Repräsentation noch als schöne Objekte, sondern als eine Form sozialer Praxis, die neue Gemeinschaften von Lesern und Schriftstellern schafft, die sich um eine neue, durch die Poesie vermittelte Erfahrung des Selbst als Körper scharen.