Bewertung:

Das Buch „Black Miami“ von Mavin Dunn ist eine fesselnde Erkundung der afroamerikanischen Geschichte in Miami, die für ihre gründliche Recherche und ihren fesselnden Schreibstil gelobt wird. Es verbindet auf effektive Weise historische Erzählungen mit persönlichen Reflexionen und ist damit ein wichtiges Hilfsmittel für alle, die die Beiträge und Kämpfe der schwarzen Gemeinschaften in Miami verstehen wollen.
Vorteile:Das Buch ist wunderschön geschrieben und bietet einen detaillierten und umfassenden Einblick in die Geschichte der Afroamerikaner in Miami. Die Leser heben die umfangreichen Recherchen, die aufschlussreichen Erzählungen und den fesselnden Stil hervor, der das Buch lehrreich und einprägsam macht. Viele sind sich einig, dass dieses Buch ein Muss für alle ist, die sich für die Geschichte Miamis und den Beitrag der schwarzen und bahamaischen Bevölkerung interessieren.
Nachteile:In einigen Rezensionen werden die Nachteile nicht ausdrücklich erwähnt, aber ein möglicher Nachteil könnte die emotionale Schwere des Themas sein, da sowohl spannende als auch herzzerreißende Elemente der Geschichte behandelt werden. Außerdem könnten manche Leser den Fokus auf die afroamerikanische Geschichte als einschränkend empfinden, wenn sie eine breitere Perspektive auf Miamis Gesamtgeschichte suchen.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Black Miami in the Twentieth Century
Black Miami in the Twentieth Century ist das erste Buch, das sich der Geschichte der Afroamerikaner in Südflorida und ihrer zentralen Rolle für das Wachstum und die Entwicklung Miamis widmet. Es zeichnet die Triumphe, die Mühen, die Schrecken und den Mut der Schwarzen in den ersten 100 Jahren der Stadtgeschichte nach. Berichte aus erster Hand und über 130 Fotografien, von denen viele noch nie zuvor veröffentlicht wurden, lassen das stolze Erbe der schwarzen Gemeinde Miamis lebendig werden.
Beginnend mit der legendären Anwesenheit schwarzer Piraten in der Biscayne Bay skizziert Marvin Dunn die Migrationsströme, die dazu führten, dass die Schwarzen um die Jahrhundertwende fast die Hälfte der Wählerschaft der Stadt stellten. Von der Geburt eines neuen Viertels, das als „Colored Town“ bekannt wurde, zeichnet Dunn das Aufblühen schwarzer Geschäfte, Kirchen, Bürgergruppen und Bruderschaften nach, die die schwarze Gemeinschaft ausmachten. Er erzählt von der Blütezeit des „Little Broadway“ entlang der Second Avenue, mit Fotos und persönlichen Erinnerungen, die den Reichtum und die Vitalität des goldenen Zeitalters des schwarzen Miamis zwischen den Kriegen einfangen.
Ein wesentlicher Teil des Buches ist der Bürgerrechtsbewegung in Miami gewidmet, und Dunn zeichnet die Entwicklung von Colored Town zu Overtown und das anschließende Wachstum von Liberty City nach. Er schildert das Wahlrecht, die Aufhebung der Rassentrennung im Wohnungsbau und in den Schulen sowie Unruhen wie die McDuffie- und Lozano-Zwischenfälle und analysiert die Probleme und die Führungspersönlichkeiten, die eine immer vielfältigere Gemeinschaft über Jahrzehnte hinweg durch Unruhen und Gewalt geprägt haben. In den abschließenden Kapiteln bewertet er die aktuelle Lage der Gemeinde - ihren sozioökonomischen Status, Bildungsfragen, Wohnmuster und Geschäftsentwicklung - und betrachtet die Auswirkungen der jüngsten Einwanderungswellen aus Lateinamerika und der Karibik.
Dunn kombiniert umfassende Recherchen in regionalen Medien und Archiven mit persönlichen Interviews von Pionierbürgern und langjährigen Bewohnern zu einem Werk, das wie nie zuvor das Leben einer der wichtigsten schwarzen Gemeinden in den Vereinigten Staaten dokumentiert.