Bewertung:

Die Biografie von John Mercer Langston von Linda Salisbury ist eine leicht verständliche und informative Erzählung über einen bedeutenden, aber weniger bekannten schwarzen Führer der Bürgerkriegszeit. Sie hebt Langstons Errungenschaften und seinen Beitrag zu den Bürgerrechten hervor und ist damit sowohl für junge Erwachsene als auch für ältere Leser geeignet.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben und leicht zu lesen, mit einer chronologischen Darstellung von Langstons Leben. Es ist informativ, bietet eine Fülle von Quellen für weitere Nachforschungen und porträtiert Langston als eine inspirierende Figur. Viele Leser empfanden es als aufschlussreich über ein Stück amerikanischer Geschichte, das oft übersehen wird, und als geeignet für den Bildungsbereich.
Nachteile:Einige Leser zeigten sich überrascht, wie wenig über Langston trotz seiner bemerkenswerten Leistungen bekannt ist, was auf eine größere Lücke im öffentlichen Wissen über ihn schließen lässt. Während das Fehlen von Fußnoten für einige Leser interessant sein mag, würden andere vielleicht detailliertere Zitate für akademische Zwecke bevorzugen.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
The Sword and the Broom: The Exceptional Career and Accomplishments of John Mercer Langston
Linda Salisburys Nacherzählung der Lebensgeschichte von John Mercer Langston orientiert sich eng an seiner 534-seitigen Autobiografie From the Virginia Plantation to the National Capital (veröffentlicht 1894). Langstons Karriere im Bildungswesen, in der Politik und als Verfechter der verfassungsmäßigen Rechte für alle ist beeindruckend, aber heute weitgehend unbekannt.
Geboren 1829 in Louisa, Virginia, waren er und seine Geschwister die Kinder eines wohlhabenden weißen Plantagenbesitzers und seines emanzipierten Sklaven. Langston wurde im Alter von vier Jahren Waise, zog in den freien Staat Ohio und lernte dort, auf eigenen Füßen zu stehen.
Er erhielt zwei Abschlüsse vom Oberlin College, war ein Abolitionist und einflussreicher Redner, der es mit Frederick Douglass aufnehmen konnte. Unbeirrt von Diskriminierung und Rassismus zeichnete er sich durch seine vielen Premieren als schwarzer Amerikaner aus: erster Anwalt in Ohio, erster gewählter Beamter und erster Anwalt, der vor dem Obersten Gerichtshof praktizieren durfte. Er gründete unter anderem die juristische Fakultät der Howard University und war der erste Präsident der heutigen Virginia State University. Seine Führungsqualitäten führten auch zu Ernennungen durch den Präsidenten und schließlich zu einer Kandidatur für den Kongress. Die Wahl von 1888 war bitter, betrügerisch und voller Rassismus; Langston schien zu verlieren. Doch als er das Ergebnis anfechtete, wurde er zum Sieger erklärt und schließlich gegen Ende seiner Amtszeit als erster schwarzer Kongressabgeordneter aus Virginia in den Kongress gewählt.
Langstons Engagement für die Sache der Freiheit, des Wahlrechts und der Bildung verdient Lob und Anerkennung in der amerikanischen Geschichte.
The Sword and the Broom“ stützt sich auf die Sprache, Geschichten und Beschreibungen aus Langstons Autobiografie und wird durch zusätzliche Informationen und Fotos ergänzt.