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The Shogun's Silver Telescope: God, Art, and Money in the English Quest for Japan, 1600-1625
Die East India Company, die 1600 in London gegründet wurde, war eine Gewürzhandelsorganisation. Doch ihre Gouverneure begannen bald, in größeren Dimensionen zu denken. Nach einem Jahrzehnt begannen sie, Reisen zu märchenhaften Orten zu planen, vor allem nach Indien und Japan. In Indien gab es Baumwolltücher, in Japan Silber und vor allem war es.
Im Winter war es kalt. Englands Hauptexportgut war Wolltuch (das sich an heißen Orten nicht verkaufen ließ), und so plante die Kompanie, zusätzlich zu ihren Gewürzfahrten auch Fahrten nach Japan zu unternehmen und dort Wolle gegen Silber zu tauschen. Dies konnte schnell geschehen, über Russland hinweg, wie die Karten nahelegten. Die Karten zeigten auch Japan.
Zwanzigmal zu groß, so groß wie Indien.
Da die Kompanie wusste, dass die Spanier und Portugiesen ihnen vorausgefahren waren, bereitete sie ein besonderes Geschenk für ihre erste große Fahrt vor. Am Ende verfehlte sie Indien, erreichte aber 1613 Japan. Dem Shogun wurde im Namen von König James ein silbernes Fernrohr überreicht. Es war das erste Fernrohr, das Europa verließ.
Es war das erste Teleskop, das Europa verließ, und das erste, das als Geschenk hergestellt wurde. Noch bevor diese Reise zurückkehrte, schickte die Gesellschaft eine weitere als Neujahrsgeschenk mit einer ebenso beeindruckenden Fracht: fast 100 Ölgemälde. Da sie noch nicht über Russland verschifft werden konnten, wurden sie an den indischen und japanischen.
Höfe.
Dieses Buch befasst sich mit der Gründung der Gesellschaft, fragt aber vor allem nach der Bedeutung dieser beiden außergewöhnlichen Ladungen. Was sollten sie bedeuten, und welche Wirkung hatten sie auf die verwunderten asiatischen Herrscher?