Bewertung:

Milt Hintons „Playing the Changes“ ist ein visuell beeindruckender und aufschlussreicher autobiografischer Bericht über sein Leben als Jazzmusiker mit einer reichhaltigen Sammlung von Anekdoten und Fotos, die die Entwicklung des Jazz über sechs Jahrzehnte hinweg dokumentieren.
Vorteile:Wunderschöne Fotografien, fesselnde Anekdoten, aufschlussreiche Einblicke in das Leben eines Jazzmusikers, die die Entwicklung des Jazz einfangen, und ein großartiges Sammlerstück.
Nachteile:Das Buch gilt als teuer.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Playing the Changes: Milt Hinton's Life in Stories and Photographs
Ausgezeichnet als "Bestes Jazzbuch des Jahres 2008" von der Jazz Journalists Association.
"2009 Award for Excellence in Historical Recorded Sound Research" von ARSC (Association for Recorded Sound Collections)
Der legendäre afroamerikanische Jazz-Bassist und Fotograf Milt Hinton (1910-2000) erzählt seine fesselnde Lebensgeschichte und illustriert sie mit mehr als 260 seiner Fotografien, die in dieser Sammlerausgabe exquisit reproduziert wurden.
Hintons Geschichten - er wurde als Kind in Mississippi Zeuge eines Lynchmordes, er arbeitete für Al Capone, er durchbrach die Farbgrenze im Aufnahmestudio - sind seinen gefeierten Fotografien ebenbürtig: Er hielt das Leben auf der Straße mit Cab Calloway fest, Billie Holiday bei ihrem letzten Aufnahmedatum sowie persönliche und berufliche Ansichten von Ikonen wie Louis Armstrong, Miles Davis, Aretha Franklin, Dizzy Gillespie und Barbra Streisand. Playing the Changes knüpft an Hintons und Bergers früheres Buch Bass Line an, unterscheidet sich aber erheblich von diesem Klassiker von 1988. Milts Erzählung setzt dort an, wo die frühere Geschichte aufhörte, und mehr als 140 neue Fotos ergänzen 115 seiner bekanntesten Bilder. Das Buch enthält außerdem eine CD, auf der Milt Geschichten erzählt und Musik spielt, sowie eine Diskografie und eine Filmografie.