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The Testament and Other Poems: New Translation
Der berühmteste französische Dichter des Mittelalters, Franois Villon, dichtet aus dem einfachsten Material, dem rauen städtischen Leben von Paris mit seinen kleinen Beamten, Studenten, Geistlichen, Händlern, Zuhältern, Huren und Dieben.
Trotz eines erfolgreichen Studiums taucht der junge Villon in diese Welt ein und beginnt eine Karriere der Kleinkriminalität, die ihm mehrere Gefängnisaufenthalte einbringt. Zum Tode verurteilt, aber begnadigt und aus Paris verbannt, verschwindet er 1463 aus der Geschichte und hinterlässt eine Legende des pote maudit, die bis heute nichts von ihrer Faszination verloren hat.
Villons Verse sind gewalttätig, empört, unflätig und oft brutal körperlich. Sie haben eine gewaltige satirische Kraft, enthalten aber auch Passagen von ergreifender Nostalgie und eindringlicher Lyrik, die in seinem abschweifenden autobiografischen Meisterwerk „Das Testament“ gipfeln, das zu den beliebtesten Texten der französischen Poesie zählt.