
The Theatre of Regret: Literature, Art, and the Politics of Reconciliation in Canada
Das jetzt als Taschenbuch erschienene Buch The Theatre of Regret deckt auf, wie sich Versöhnungsbewegungen einer sinnvollen Gerechtigkeit für indigene Völker widersetzen. Öffentliche Appelle zur „Versöhnung“ zwischen indigenen und sesshaften Gesellschaften untergraben oft die Rufe der Indigenen nach Gerechtigkeit.
In The Theatre of Regret stellt David Gaertner staatszentrierte Versöhnungsbewegungen in Frage und untersucht, wie indigene und verbündete Künstler und Schriftsteller das Bedauern der Siedler definieren, herausfordern und ablehnen. Anhand der vier Schlüsselphasen der Versöhnung - Anerkennung, Entschuldigung, Wiedergutmachung und Vergebung - deckt Gaertner das Versagen der kanadischen und globalen Versöhnungsbemühungen auf, indigene Völker anzuhören.
Dabei deckt er die kolonialen Ideologien auf, die die Versöhnung in Siedlerstaaten sowohl definieren als auch begrenzen. Das Theater des Bedauerns richtet die aktuelle Debatte neu aus und weist den Weg weg von der staatszentrierten Sprache des Bedauerns hin zu einer Zukunft der gerechten Gerechtigkeit.