Bewertung:

Das Buch erhält gemischte Kritiken, wobei die detaillierte Recherche und die historischen Einblicke in die israelischen Siedlungen gelobt werden, während einige Leser Bedenken wegen vermeintlicher Voreingenommenheit und ideologischer Tendenzen äußern.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert, gründlich dokumentiert und bietet eine detaillierte Geschichte der israelischen Siedlungen, wobei Fakten aus verschiedenen Quellen, einschließlich Tagebüchern und Archiven, präsentiert werden. Viele halten es für ausgewogen und wertvoll, um die Komplexität der israelisch-palästinensischen Situation zu verstehen. Es bietet Einblicke in die politische Dynamik der damaligen Zeit und die Beweggründe für die Siedlungspolitik, was es zu einer unverzichtbaren Lektüre für jeden macht, der sich für dieses Thema interessiert.
Nachteile:Einige Leser empfinden das Buch als parteiisch, insbesondere gegen den Zionismus und Israel, und behaupten, es sei durchweg antizionistisch ausgerichtet. Kritisiert werden die Darstellung historischer Ereignisse und die Tatsache, dass sich der Autor auf bestimmte Quellen stützt, was nach Ansicht einiger Leser den Gesamtzusammenhang verzerren könnte. Darüber hinaus merken einige Rezensenten an, dass der Titel den Inhalt des Buches nicht genau widerspiegelt, was zu einer gewissen Verwirrung über dessen Themen führt.
(basierend auf 29 Leserbewertungen)
The Accidental Empire: Israel and the Birth of the Settlements, 1967-1977
"Bemerkenswert aufschlussreich... Eine bahnbrechende Revision, die es verdient, die gesamte Debatte neu zu gestalten... The New York Times Book Review"
In The Accidental Empire (Das zufällige Imperium) untersucht Gershom Gorenberg die seltsame Geburt der Siedlerbewegung in den zehn Jahren nach dem Sechstagekrieg und stellt fest, dass sie ebenso sehr das Kind des Sozialismus der Arbeitspartei wie des religiösen Extremismus war. Die Giganten der israelischen Geschichte - Dayan, Meir, Eshkol, Allon - spielten alle eine wichtige Rolle in diesem Drama, ebenso wie zeitgenössische Persönlichkeiten wie Sharon, Rabin und Peres. Gorenberg zeigt auch, wie drei amerikanische Präsidenten die Augen vor den Geschehnissen in den Gebieten verschlossen haben, und legt ihre strategischen Gründe dafür offen.
Auf der Grundlage von neu geöffneten Archiven und ausführlichen Interviews stellt Gorenberg vieles von dem in Frage, was wir über dieses Thema zu wissen glauben, das den Nahen Osten nach wie vor heimsucht.