Bewertung:

Das Buch regt zum Nachdenken über Amerikas sprachliche Unzulänglichkeiten und systemische Probleme an und bietet Lösungen zur Überbrückung von Gräben und zur Förderung der Gleichberechtigung. Während viele Leser es als aufschlussreich und lehrreich empfanden, kritisierten einige, dass es zu langatmig und unübersichtlich sei.
Vorteile:Gibt Hoffnung auf Einheit in Amerika, fordert die Leser zum kritischen Denken auf, bietet eine neue Sprache, um gesellschaftliche Probleme anzusprechen, ist reich an historischem Kontext und schlägt Lösungen zur Überwindung von Rassenunterschieden vor.
Nachteile:Übermäßig lang und komplex, verwendet einen Jargon, der als Effekthascherei angesehen werden kann, ist nicht leicht zugänglich und könnte Leser, die eine einfachere Erzählung suchen, frustrieren.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
The Crime Without a Name: Ethnocide and the Erasure of Culture in America
In dieser prägnanten Mischung aus persönlicher Erzählung und philosophischer Untersuchung sucht der Journalist und Aktivist Barrett Holmes Pitner nach einem neuen Weg, um über Rassismus in Amerika zu sprechen.
Ein NPR Best Book of the Year
Kann eine neue Sprache unser Verständnis der Vergangenheit neu gestalten und die Möglichkeiten der Zukunft erweitern? The Crime Without a Name (Das Verbrechen ohne Namen) folgt Pitners Weg, die sprachliche Lücke in der Art und Weise, wie wir in den Vereinigten Staaten über Rasse und Kultur sprechen, zu identifizieren und zu schließen. Ethnozid, erstmals 1944 von dem jüdischen Exilanten Raphael Lemkin geprägt (der auch den Begriff Völkermord“ prägte), beschreibt die systematische Auslöschung der angestammten Kultur eines Volkes. Für schwarze Amerikaner, die diese Gräueltaten seit Generationen erdulden müssen, geht diese Auslöschung auf den transatlantischen Sklavenhandel zurück und findet in einer Welt nach Trump neue Resonanz.