Bewertung:

Das Buch wird von Pflegeeltern, Beratern und Betreuern wegen seiner praktischen Ratschläge und seines evidenzbasierten Ansatzes für die Erziehung von adoptierten und traumatisierten Kindern sehr geschätzt. Es betont das Verständnis für die besonderen Bedürfnisse dieser Kinder und bietet Strategien zur Unterstützung ihrer Heilung und Entwicklung. Während viele das Buch als wegweisend und unverzichtbar ansehen, bemängeln einige Leser, dass es sich wiederholt und aufgrund der medizinischen Terminologie gelegentlich schwer zu lesen ist.
Vorteile:⬤ Bietet fundierte, aktuelle Methoden auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse
⬤ auch für Laien verständlich
⬤ enthält praktische Vorschläge, Ressourcen und Selbstfürsorgestrategien
⬤ fördert Geduld und Hoffnung für Betreuungspersonen
⬤ empfohlen für Personen in Pflege- und Adoptivfamilien und darüber hinaus
⬤ gut recherchiert und umfassend.
⬤ Einige Leser empfinden den Inhalt als repetitiv
⬤ aufgrund der medizinischen Sprache kann es schwierig zu lesen sein
⬤ nicht allgemein als die effektivste Ressource gelobt.
(basierend auf 19 Leserbewertungen)
Reparenting the Child Who Hurts: A Guide to Healing Developmental Trauma and Attachments
Endlich ein Elternbuch, das die neuesten Erkenntnisse über Neurobiologie, Physiologie und Trauma entmystifiziert und erklärt, was die Forschung für den Alltag von Eltern mit verletzten Kindern bedeutet.
Als Experten für Adoption und Pflegefamilien, die selbst Adoptiveltern sind, erklären Caroline Archer und Christine Gordon, wie dieses Wissen Eltern helfen kann, ihr Kind besser zu verstehen und zu betreuen. Sie erklären, warum herkömmliche Erziehungstechniken für ein Kind, das ein frühes Trauma erlebt hat, oft nicht hilfreich sind, und erforschen, warum therapeutische Elternarbeit der einzige Weg ist, um die ungesunden neurobiologischen und Verhaltensmuster zu reparieren, die die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen. Sie schrecken nicht davor zurück, wie schwierig die Wiedererziehung ist, und erkennen an, wie schwer es sein kann, unsere eigene Fehlbarkeit als Eltern zu erkennen und unsere eigenen Erziehungsmuster zu ändern. Die Autoren bieten auch hart erarbeitete Ratschläge zu einer Reihe von häufigen Erziehungsproblemen - vom Entschärfen von Streit und Aggressionen über das Aushandeln von Schlafenszeiten und Unterbrechungen der Routine bis hin zur Sicherstellung, dass besondere Anlässe aus den richtigen Gründen in Erinnerung bleiben.
Reparenting the Child Who Hurts ist ein menschlicher, sachlicher Überlebensleitfaden für alle Eltern, die sich um ein Kind mit Entwicklungstrauma oder Bindungsschwierigkeiten kümmern, und bietet auch Informationen und Einsichten für Sozialarbeiter, Lehrer, Berater und andere Fachleute, die an der Unterstützung von Adoptiv- und Pflegefamilien beteiligt sind.