Bewertung:

Das Buch „Verlorenes Licht“ von Alvin Boyd Kuhn bietet tiefe Einblicke in die esoterischen Bedeutungen der Bibel, indem es sie durch die Brille der altägyptischen Weisheit betrachtet. Die Leser finden die Interpretationen aufschlussreich, insbesondere in Bezug auf die symbolische Natur der Schriften, obwohl die umfangreichen Details und die komplexe Sprache es für diejenigen, die mit der Materie nicht vertraut sind, schwierig machen können, dem Buch zu folgen.
Vorteile:⬤ Bietet tiefe Einblicke in die esoterische Bedeutung der Bibel.
⬤ Erforscht die Verbindungen zwischen der altägyptischen Mythologie und den christlichen Lehren.
⬤ Ermutigt die Leser, biblische Texte eher symbolisch als wörtlich zu verstehen.
⬤ Geschrieben von einem maßgeblichen und sachkundigen Autor zu diesem Thema.
⬤ Viele Leser empfanden es als lebensverändernd und transformierend.
⬤ Die Darstellung ist oft sehr detailliert und kann Leser ohne Vorkenntnisse der altägyptischen Mythologie verwirren.
⬤ Einige empfanden die Sprache als prätentiös und übermäßig komplex.
⬤ Dem Layout des Buches fehlt es an Absätzen, was das Lesen erschwert.
⬤ Wiederholungen von Ideen können bei manchen Lesern zu Langeweile führen.
(basierend auf 24 Leserbewertungen)
The Lost Light: An Interpretation of Ancient Scriptures
Kuhn behauptete, dass die Bibel ihren Ursprung in anderen heidnischen Religionen hat und dass ein Großteil der christlichen Geschichte bereits in der ägyptischen Mythologie vorhanden war. Er vertrat auch die Ansicht, dass die Bibel symbolisch sei und keine realen Ereignisse darstelle, und argumentierte, dass die Kirchenführer Ende des dritten Jahrhunderts begannen, die Bibel falsch zu interpretieren.
Diese umstrittenen Ideen außerhalb des Mainstreams von Geschichte und Theologie werden von den meisten führenden Wissenschaftlern abgelehnt, aber viele, darunter Tom Harpur und John G. Jackson, wurden von den Werken Kuhns beeinflusst.
Harpur widmete Kuhn sogar sein Bestseller-Buch "The Pagan Christ" (Der heidnische Christus) aus dem Jahr 2004 und nannte ihn "einen Mann von immenser Gelehrsamkeit und noch größerem Mut" und "eines der größten Genies des zwanzigsten Jahrhunderts", das "alle anderen der jüngeren Vergangenheit an Intellekt und Verständnis für die Weltreligionen überragt. ".