Bewertung:

Die Rezensionen zu „Das verschwindende Dreieck“ heben insgesamt den Fokus auf das beunruhigende und oft übersehene Thema der vermissten und ermordeten Frauen in Irland in den 1990er Jahren hervor. Die Leser schätzen den pädagogischen Wert und die emotionale Tiefe des Themas sowie das Engagement der Autorin, Licht in diese Fälle zu bringen. Die Rezensionen weisen jedoch auch auf erhebliche Probleme mit der Organisation, der Ausführung und dem Schreibstil des Buches hin, was zu Verwirrung und Frustration führt.
Vorteile:⬤ Lehrreicher und aufrüttelnder Inhalt
⬤ macht auf wichtige gesellschaftliche Themen aufmerksam, insbesondere auf die Sicherheit von Frauen
⬤ gut recherchiert und mit umfangreichem historischen Kontext
⬤ emotionale und zum Nachdenken anregende Erzählungen, die den Leser tief berühren.
⬤ Schlechte Ausführung mit einem chaotischen Schreibstil
⬤ übermäßige Informationen, die den Leser ermüden
⬤ Mangel an klarer Struktur und Kontinuität, was es schwer macht, dem Text zu folgen
⬤ sich wiederholende Elemente, die der Gesamtwirkung abträglich sind
⬤ einige Leser fanden es schwierig, das Interesse aufrechtzuerhalten und das Material aufzunehmen.
(basierend auf 193 Leserbewertungen)
The Vanishing Triangle: The Murdered Women Ireland Forgot
Die Bestsellerautorin von „Was du getan hast“ erzählt eine wahre Kriminalgeschichte, die einen dunklen Schatten auf das Irland ihrer Kindheit wirft.
In den 1990er Jahren schien Irland ein sicherer Ort für Frauen zu sein. Da die Nachrichten von den Unruhen beherrscht wurden, war es leicht, unpolitische Morde und sexuelle Gewalt zu ignorieren und darauf zu vertrauen, dass man nicht in den Schatten gezogen und getötet werden würde. Doch unter der Oberfläche hatte sich eine weitaus dunklere Realität breit gemacht.
Indem sie die Gesellschaft und die Umstände hinterfragt, die es acht jungen Frauen ermöglichten, spurlos zu verschwinden - ohne Abschluss oder Verurteilung, ohne Lösung für ihre Angehörigen -, liefert die Bestsellerautorin Claire McGowan eine ehrliche Untersuchung der Kultur der Geheimhaltung, der Beschuldigung der Opfer und der Scham, die dazu führte, dass die Leichen dieser Frauen nicht gefunden wurden, ihre Schicksale unbekannt blieben und ihre Angreifer nicht bestraft wurden.
McGowan enthüllt ein Irland, in dem es nicht um Kobolde und Spaß geht, sondern um überholte soziale und sexuelle Sitten, in dem Frauen und ihre Körper zweitrangig waren gegenüber einem vermeintlichen Anstand und einer fehlgeleiteten Politik - ein Ort mit gut geknöpften Lippen und steinernem Schweigen, einer unzureichenden Polizei und paramilitärischer Bedrohung.
War ein unbekannter Serienmörder auf freiem Fuß oder war etwas noch Heimtückischeres am Werk? In diesem aufschlussreichen, einfühlsam gezeichneten Bericht deckt McGowan ein System auf, das diese acht Frauen im Stich gelassen hat - und das die Frauen bis heute im Stich lässt.